Höhscheider Schützenverein 1882 (Bestand)
Show full title
Ve 052
Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik) >> Bestände nichtstädtischer Provenienz >> Vereinsarchive
1885 - 1995
Vorwort Der Verein wurde 1882 als Schießgesellschaft "Tell" in Höhscheid gegründet. Die Mitgliederzahl war zunächst auf 30 beschränkt. Da der Verein jedoch auf regen Zuspruch stieß, wurde die Mitgliederbeschränkung bald aufgehoben. 1884 gab man sich neue Statuten und nannte sich "Höhscheider Schützenverein 1882". Höhepunkt des Vereinslebens war das jährliche Schützenfest. Der erste Weltkrieg unterbrach die Entwicklung des Vereins. Erst 1923 wurde wieder ein Schützenfest gefeiert. 1930 arbeitete der 1. Vorsitzende, Bürgermeister Pohlig, eine neue Satzung aus, die der Zusammenlegung der 5 Städte zur Großstadt Solingen und ihrer Auswirkung auf das Schützenleben Rechnung tragen sollte. Der Verein änderte seinen Namen in "Schützenverein 1882 e.V. Solingen-Höhscheid". 1947 schlossen sich die beiden Höhscheider Schützenvereine, der Schützenverein Höhscheid-Solingen - der Verein war 1922 gegründet worden und hatte bis zum Kriegsbeginn seinen Standort am Stübchen - und der HSV 1882 zu einen Verein zusammen. Die Unterlagen Ve 052-001 bis Ve 052-011, Ve 052-014 und Ve 052-016 wurden dem Stadtarchiv 1986 von Volker Kirschbaum, Ufergarten 14/16 übergeben. Ve 052-017 bis Ve 052-047 erhielt das Stadtarchiv am 8.4. 1991 und 14.8.1991 von Herrn Wilhelm Au, Schwabenstr. 14. Bei der Ablieferung befanden sich drei Normal 8 mm Filme, die Herr Wilhelm Au bei Veranstaltungen des Vereines gedreht hatte. Sie wurden unter der Signatur F 046/1-3 (alt: V 117 (1-3)) im Bestand AV-Medien archiviert. Inhaltsangabe zu den einzelnen Filmen: F 046 (1): 1956 - 1958 Übungsschießen auf dem Sternstand. Geschossen wurde mit Luftgewehr auf Sterne mit einem Durchmesser von 20 mm. Bei der ersten Szene hatte einer ein leichtes Flobertgewehr mitgebracht, womit hier probiert wurde. Anwesend waren: Kuno-Ernst Au, Wilhem Au, Paul Kremer jr. (Lederkleid), Heinz Dorfmüller, Rudolf Peters, Oskar Zimmermann, Willi Weber, Alfred Schmidt, Karl-Heinz Schulten, Manfred Schütz, Lothar Peschel. Dann kommen die Treppe runter Willi Weltersbach sen. und der langjährige Vorsitzende Bernhard Loos. Schützenkönig ist 1956 Peter König. Einmarsch Schützenfest in Leichlingen-Balken. Unser Schützenfest 1956. Abholen des Königs. Ständchen am Altersheim usw. Erster Buntfilm Übungsschießen. Die Blumen wurden von Frau Maria Weltersbach lange Jahre gepflegt. Prinzenschießen: Sieger Hermann Grenzebach wird von allen auf besondere Art gefeiert. Mit zwei VW Bussen nach Wesel zur Kontaktpflege. Dort Schillerdenkmal usw. Auf dem Stand Vorbesprechung mit den "Neusser Junggesellen", sie nehmen am 75 jährigen mit ihren Uniformen teil. Fahrt nach Wittlich mit Übernachtung und allerlei schönen Freuden. Das 75 jährige Schützenfest mit König Max Kohl und Gattin Helga. Höhscheider Stadtkapelle unter Ferdinand Schäfer und Ernst Haas. Tambourcorps Hilden-Nord. Neuer König 1957-1958 Kuno und Frieda Au. Prinz: Karl-Heinz Schulten. Busfahrt nach Weinähr an der Lahn. F 046 (2) 1958 Schützenfest Abholen des Prinzen Karl-Heint Schulten von der Hermannstr. Abholen des Königs im Erf. Kranzniederlegung am Ehrenmal in Höhscheid. Ständchen im Theodor Fliedner Heim (Altersheim) Festzug ab Gaststätte zum Löwen Neuenhoferstraße Königsparade an der "Lindenstube". Prinzenschießen: Neuer Prinz Manfred Rogosch Königsschießen. Neuer König Präsident Bernhard Loos. Fritz Scherf reitet auf einem Stuhl Parade. Übungsschießen. Hans Peter Römkens erster Schießstandbesuch. F 046 (3) 1959 - 1961 Sternstand Frühjahrsputz und Anstreichen. Hermann Grenzebach, Gerd Schmitz. Schützenfest 1959 Abholen des Prinzen Manfred Rogosch auf der Hermannstraße. Abholen des Königs Bernhard Loos auf der Erferstraße. Festzug samstags. Wecken sonntags bei Arthur Winkler Kasionstr. Festzug sonntags ab Gaststätte zum Löwen. Prinzenschießen Hermann Grenzebach. Königsschießen: Hans Römkens. Übungsschießen Festzug samstags mit Abholen Prinz und König Prinzenschießen: Lothar Nischwitz Königsschießen: Manfred Rogosch Training am Strenstand. Schützenfest in Aufderhöhe Übungsschießen mit vielen älteren Mitgliedern Schützenfest 1961 Wecken im Erf bei Leo Mour (Bademantel) und Peter König.
Eingrenzung und Inhalt: Zum Bestand gehört auch Filmmaterial, welches im Bestand AV-Medien archiviert ist (V 117, 1-3); Protokollbücher (1885-1932, 1951-1960); Kassenwesen; Mitgliederlisten (1957-1972); Berichte über das Vereinsleben; Festschriften; Statuten; Kette der Schützenkönigin; Fotos
Eingrenzung und Inhalt: Zum Bestand gehört auch Filmmaterial, welches im Bestand AV-Medien archiviert ist (V 117, 1-3); Protokollbücher (1885-1932, 1951-1960); Kassenwesen; Mitgliederlisten (1957-1972); Berichte über das Vereinsleben; Festschriften; Statuten; Kette der Schützenkönigin; Fotos
Findbuch: 56 AE
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET