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Schatzungs- und Kontributionsangelegenheiten der Stadt Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1569-1749
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Befehl des Amtmanns und Befehlshabers zu Siegen an die Schultheißen zu Hilchenbach zur Entrichtung noch ausstehender Schatzung (31.05.1569); Abschrift eines Freibriefs bzw. einer Quittung des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg über die Behausung des Rentmeisters Philipp Schomler in der Burgstraße zu Siegen (06.09.1589); Erhebung einer Landsteuer durch Graf Johann VII. zu Nassau-Siegen (1618); Erhebung von Schatzungen (1608, 1621, 1622, 1631, 1632, 1636, 1660, 1678, 1689, 1690); Anwerbung von ca. 60 neuen Soldaten zur Verteidigung der Stadt Siegen (1622); Supplik der Massenbläser und Zunftgenossen in der Stadt Siegen vom 12.02.1624 wegen der Kontributionen; Berechnungen über die Bezahlung des dritten Teils der Stadt Siegen an einer erhobenen Gesamtsteuer in Höhe von 50000 Gulden (1624); Spezifikationen über rückständige Pensionen der Junker von Brambach bei den Bürgermeistern Eberhard Holtzklau und Gottschalk Volsberg (1625); Zahlung einer extraordinären Kontribution (1626, 1635); Suppliken von Untertanen wegen zu zahlender Schatzungen und Kontributionen sowie wegen des Schatzungsfußes; Verzeichnis des Zehntpfennigs und anderer in der von der Herrschaft Bilstein erhobener Gelder für das kaiserliche und schwedische Lager (1646); Festsetzung des Schatzungsfußes zu Weidenau (1647); Verzeichnis der katholischen Bürgerschaft zu Siegen, die Graf Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen verehrt haben (1652); Anforderung von 10000 Rädergulden von der Stadt Siegen durch Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen (1668); Auflagen für die Stadt Siegen betreffend die Lohgerber und Rotgerber (1677-1678); Schatzordnung von 1677; Vorschläge für die eidesstattliche Angabe und Spezifikation des Vermögens jedes Untertanen unter Androhung der Konfiskation im Kontraventionsfall (1679); Verzeichnis der rückständigen Gelder der Stadt Siegen für die monatliche Verpflegung der Kreis- und Unionstruppen (1685); Verfasster Abschied oder Rezess wegen der gemeinschaftlichen Bedienten zu Siegen (11./21.06.1690); Verzeichnis der monatlich von der Stadt Siegen für die Verpflegung und Unterhaltung der Unionssoldaten zu entrichtenden Gelder (1692); Spezifikation der Verlassenschaft des Schneiders Johann Jacob Göbel zu Siegen (ca. 1695); Memoriale und Suppliken sämtlicher Brandgeschädigter der Stadt Siegen an die Fürstin Ernestine Charlotte zu Nassau-Siegen wegen der Beschwernisse durch Einquartierung und Kontribution (1695-1696); Verzeichnis und Anzeige der Schatzung des Philipp Schickhardt; Zahlungen aus den herrschaftlichen Rentkammern zu Siegen an die Stadt Siegen für vorgefallene Huldigungsrepressalien im Jahr 1686 (1710); Verordnung an sämtliche Landesbeamte wegen des Erlassens der Schatzung (15.03.1721); Bericht des Siegener Justizrats Schmidt an die fürstlich oranien-nassauische Landesregierung zu Dillenburg über die Kriegsbelastungen der Stadt Siegen (11.11.1748); Gesuch der Eingesessenen zu Obernetphen und Niedernetphen um eine Amtsberechnung wegen gehaltener Durchmärsche und Anweisung der fürstlich oranien-nassauischen Landesregierung zu Dillenburg an Justizrat Schmidt zu Siegen (1749). Korrespondenten u.a.: Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann Hadamar, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Notar Daniel Eiershausen (Siegen), Caspar Wrede, Martin Naurath, Bürgermeister Johannes Holtzklau (Siegen), Anna Margaretha Heyden (Siegen), Gabriel de Bruyn (Köln), Stadtschreiber Johannes Dilthey (Siegen), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Schneider Johann Jacob Göbel (Siegen), Maurer Hans Wilhelm Bellebangs (Siegen), Martin Klingspor (Siegen), Jacobus Boly (Siegen), Hans Willem Laur, Kannegießer Johannes Schuber (Siegen), Johann Henrich Stöcker, A. Wertenberg, Kommandant Frankenberg (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Justizrat Schmidt (Siegen), Miltenberger (Siegen), Kornzweig (Siegen).
207 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.