Baden-Württemberg vor der Abstimmung in der Badenfrage: Landtagsfraktionen geben Erklärungen ab
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701003/501
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> Mai
30. Mai 1970
(O-Ton) Traugott Bender, Dr., MdL, CDU, Karlsruhe Stadt I: Bedenkliche Folgen einer Landesspaltung / Vereintes Baden-Württemberg ist leistungsstark und entwicklungsfähig / Will keine Bevormundung, keine Manipulation, aber Beitrag zu politischer Willensbildung / Wie sich wahre Heimatliebe äußert / (1'39)
(O-Ton) Hermann Veit, Dr., MdL, SPD, Karlsruhe-Stadt II: Handlungsfähigkeit von Regierung und Parlament nicht lähmen: Wettstreit mit anderen Bundesländern / Wer nicht zur Wahl geht, stimmt gegen das Land / Die Entwicklung Badens im Verbund mit Württemberg / "Das vereinte Baden-Württemberg auseinanderzureißen, wäre ein Schwabenstreich der Badener" / (1'32)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag: Leistungen Baden-Württembergs für die verkehrs- und strukturpolitische Entwicklung des badischen Raumes / (1'05)
(O-Ton) Rolf Krause, MdL, NPD, Offenburg: Die Abstimmung ist keine Gelegenheit, Unwillen über landespolitische Fragen zu äußern / Durch Wiederherstellung Badens würde nichts besser / Blick auf Erfordernisse der Zukunft / (0'34)
(O-Ton) Hermann Veit, Dr., MdL, SPD, Karlsruhe-Stadt II: Verliest Bekenntnis nahezu aller Abgeordneter zum Südweststaat / (1'37)
(O-Ton) Hermann Veit, Dr., MdL, SPD, Karlsruhe-Stadt II: Handlungsfähigkeit von Regierung und Parlament nicht lähmen: Wettstreit mit anderen Bundesländern / Wer nicht zur Wahl geht, stimmt gegen das Land / Die Entwicklung Badens im Verbund mit Württemberg / "Das vereinte Baden-Württemberg auseinanderzureißen, wäre ein Schwabenstreich der Badener" / (1'32)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag: Leistungen Baden-Württembergs für die verkehrs- und strukturpolitische Entwicklung des badischen Raumes / (1'05)
(O-Ton) Rolf Krause, MdL, NPD, Offenburg: Die Abstimmung ist keine Gelegenheit, Unwillen über landespolitische Fragen zu äußern / Durch Wiederherstellung Badens würde nichts besser / Blick auf Erfordernisse der Zukunft / (0'34)
(O-Ton) Hermann Veit, Dr., MdL, SPD, Karlsruhe-Stadt II: Verliest Bekenntnis nahezu aller Abgeordneter zum Südweststaat / (1'37)
0:08:37; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Südweststaat: Badenfrage
Wahl: Volksabstimmung
Wahl: Volksentscheid
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ