Martens, Rolf (Bestand)
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BArch N 889
call number: N 889
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> M
1956-
Geschichte des Bestandsbildners: Geboren am 30. September 1938 in Horst / Holstein
Militärischer Werdegang:
1958 Eintritt in die deutsche Marine als Berufsoffizieranwärter
1958 - 1959 Militärische Grundausbildung in Glückstadt, Technologische Grundausbildung in Bremerhaven und Bordausbildung in Bremerhaben
1959 - 1960 Offizierlehrgang an der Marineschule Mürwik.
1960 - 1961 Besuch der Technischen Marineschule Bremerhaven, Fernmeldeschule Flensburg-Mürwik, Ortungsschule Bremerhaven und Unterwasserwaffenschule in Flensburg-Mürwik
1961 - 1962 Fernmeldeoffizier Schulfregatte BROMMY
1962 - 1963 Ausbildungsoffizier an der Marineschule Mürwik
1963 - 1964 Ortungsoffizier Fregatte EMDEN
1964 - 1966 Besuch waffentechnischer Lehrgängen der US-Marine in Norfolk, VA, anschließend Teilnahme als Raketenoffizier auf der USS CLAUDE V. RICKETTS bei der Mixed Manning Demonstration im Zusammenhang mit dem Multilateral Force Projekt der NATO
1966 - 1969 Sachbearbeiter im Marineamt mit Tätigkeitsschwerpunkt Erarbeitung von Einsatzgrundsätzen für Raketen-Zerstörer
1969 - 1971 Lehrgang für Offiziere im Admiralstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr
1971 - 1974 Referent im Bundesministerium der Verteidigung, Führungsstab der Streitkräfte, mit Schwerpunkten Militärpolitik und Rüstungsplanung, Stabsoffizier beim Chef Stab FüS
1974 - 1976 Erster Offizier Zerstörer LÜTJENS (D-185)
1976 - 1979 Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Schwerpunkte Militärpolitik und Rüstungsplanung
1979 - 1981 Kommandant Zerstörer ROMMEL (D-187)
1981 - 1984 Stabsoffizier für Operative Planung (A3) beim Befehlshaber der Seestreitkräfte der Nordsee, zugleich NATO-Kommando im Bereich Europa Nord
1984 - 1986 Stabsoffizier für Operative Planung (OP1) beim Befehlshaber der Flotte
1986 Beendigung des aktiven Offizierdienstes im Dienstgrad Kapitän z.S.
1987 Reserveübung im BMVg / Fü M III 1.
Zivilberuflicher Werdegang: 1986 - 1993: Mitglied der Geschäftsleitung von OERLIKON/CONTRAVES, 1993-1994: Leiter Büro Bonn des BREMER VULKAN.
Akademischer Werdegang:
1994 - 2002 Politikwissenschaftliches Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, danach Lehraufträge sowie Promotionsvorhaben "Vom Primat der Politik über das Militär in der Bundesrepublik Deutschland"
Erschließungszustand: Weitere Unterlagen noch im Besitz des Nachlassers.
Zitierweise: BArch N 889/...
Militärischer Werdegang:
1958 Eintritt in die deutsche Marine als Berufsoffizieranwärter
1958 - 1959 Militärische Grundausbildung in Glückstadt, Technologische Grundausbildung in Bremerhaven und Bordausbildung in Bremerhaben
1959 - 1960 Offizierlehrgang an der Marineschule Mürwik.
1960 - 1961 Besuch der Technischen Marineschule Bremerhaven, Fernmeldeschule Flensburg-Mürwik, Ortungsschule Bremerhaven und Unterwasserwaffenschule in Flensburg-Mürwik
1961 - 1962 Fernmeldeoffizier Schulfregatte BROMMY
1962 - 1963 Ausbildungsoffizier an der Marineschule Mürwik
1963 - 1964 Ortungsoffizier Fregatte EMDEN
1964 - 1966 Besuch waffentechnischer Lehrgängen der US-Marine in Norfolk, VA, anschließend Teilnahme als Raketenoffizier auf der USS CLAUDE V. RICKETTS bei der Mixed Manning Demonstration im Zusammenhang mit dem Multilateral Force Projekt der NATO
1966 - 1969 Sachbearbeiter im Marineamt mit Tätigkeitsschwerpunkt Erarbeitung von Einsatzgrundsätzen für Raketen-Zerstörer
1969 - 1971 Lehrgang für Offiziere im Admiralstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr
1971 - 1974 Referent im Bundesministerium der Verteidigung, Führungsstab der Streitkräfte, mit Schwerpunkten Militärpolitik und Rüstungsplanung, Stabsoffizier beim Chef Stab FüS
1974 - 1976 Erster Offizier Zerstörer LÜTJENS (D-185)
1976 - 1979 Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Schwerpunkte Militärpolitik und Rüstungsplanung
1979 - 1981 Kommandant Zerstörer ROMMEL (D-187)
1981 - 1984 Stabsoffizier für Operative Planung (A3) beim Befehlshaber der Seestreitkräfte der Nordsee, zugleich NATO-Kommando im Bereich Europa Nord
1984 - 1986 Stabsoffizier für Operative Planung (OP1) beim Befehlshaber der Flotte
1986 Beendigung des aktiven Offizierdienstes im Dienstgrad Kapitän z.S.
1987 Reserveübung im BMVg / Fü M III 1.
Zivilberuflicher Werdegang: 1986 - 1993: Mitglied der Geschäftsleitung von OERLIKON/CONTRAVES, 1993-1994: Leiter Büro Bonn des BREMER VULKAN.
Akademischer Werdegang:
1994 - 2002 Politikwissenschaftliches Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, danach Lehraufträge sowie Promotionsvorhaben "Vom Primat der Politik über das Militär in der Bundesrepublik Deutschland"
Erschließungszustand: Weitere Unterlagen noch im Besitz des Nachlassers.
Zitierweise: BArch N 889/...
Martens, Rolf, 1938-
67 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Johannes Steinhoff / Rainer Pommerin: Strategiewechsel. Bundesrepublik und Nuklearstrategie in der Ära Adenauer, Baden-Baden 1992 (betr. Mixed Manning Demonstration / MLF siehe S. 122 ff.)
Führungsprobleme der Marine im Zweiten Weltkrieg: Heinrich Schuur, Rolf Martens, Wolfgang Koehler, Hrsg. Militärgeschichtliches Forschungsamt
Führungsprobleme der Marine im Zweiten Weltkrieg: Heinrich Schuur, Rolf Martens, Wolfgang Koehler, Hrsg. Militärgeschichtliches Forschungsamt
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung bedarf der vorherigen Zustimmung des Nachlassgebers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ