Schriften wegen Silbergeschirrs, Kleider, Rüstungen und anderes
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 47 Bü 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 47 Herzog Christoph (1515-1568)
Herzog Christoph (1515-1568) >> Unterlagen
1534-1536
1.) Veit Hohenkircher, jetzt wohnhaft in Wiener Neustadt, informiert Herzog Christoph, dass er auf kaiserlichen Befehl die ihm 1532 als Treuhänder zur Verwahrung übergebenen Güter an Hauptmann Christoph von Lamberg übergeben musste, und sendet eine Kopie des bei dieser Gelegenheit errichteten Inventars; 19. Oktober 1534.
2.) Inventar von Silbergeschirr (Schüsseln, Teller, Becher, Kannen, Flaschen) und -besteck (Löffel), die Herzog Christoph 1532 zurückgelassen hat.
3.) Befehl des Kaisers Ferdinand an Veit Hohenkircher, die Kleider und andere Gegenstände, welche Herzog Christoph in seiner Obhut in Neustadt zurückgelassen hat, seinem Hauptmann Christoph von Lamberg zu übergeben; 4. Juli 1533 (Kopie).
4.) Supplikation des Veit Hohenkircher, in der er Kaiser Ferdinand um einen Schadlosbrief für die Auslieferung von Christophs Besitzstücken bittet; 1533 (Kopie).
5.) Schadlosbrief des Kaisers Ferdinand für Veit Hohenkircher; Wien, 1. August 1533 (Kopie).
6.) Christoph von Lamberg erklärt gegenüber Veit Hohenkircher seine Bereitschaft zur Rückgabe von Herzog Christophs Besitzstücken, sobald der Kaiser es befehle, und macht Auslagen geltend; 16. Oktober 1534 (Kopie).
7.) Veit Hohenkircher meldet die Rückgabe von Herzog Christophs Besitzstücken durch Lamberg; 14. Dezember 1534.
8.) Caspar von Usenwangen berichtet über die Abfertigung des Dieners Hans Koch; 13. März 1533.
9.) Caspar von Usenwangen entschuldigt sich krankheitsbedingt und berichtet über das Silbergeschirr sowie andere Verrichtungen; 9. Oktober 1534.
10.) Caspar von Usenwangen berichtet über seine Reise nach Innsbruck wegen Herzog Christophs Silbergeschirr und anderen Besitzstücken; 16. November 1534.
11.) Ders. an Ambrosius Volland wegen Herzog Christophs Silbergeschirr in Innsbruck; 7. Dezember 1534.
12.) Ders. bittet Herzog Christoph, jemanden zu schicken, der seinen Bericht wegen des Silbergeschirrs empfangen soll; 16. Dezember 1534.
13.) Ders. an Ambrosius Volland wegen des in Innsbruck gelagerten Silbers; 16. Dezember 1534.
14.) Ders. schickt Herzog Christophs in Innsbruck gelassenen Silber- und andere Waren durch Melchior Berlin; 31. Dezember 1534.
15.) Johann Hofmann informiert Herzog Christoph über die Freigabe seiner in Innsbruck gelassenen Güter durch den Kaiser; 9. Dezember 1534.
16.) Inventar der Kleider und Rüstungen, die Melchior Berlin aus Heilbronn dem Herzog Christoph überantwortet hat: U.a. Kleider, Kissen, Messingleuchter, Geschirr aus Silber, Perlenschnüre, Federbüsche, Harnische und Panzer mit Zubehör; quittiert von Philipp Syblin; 1534/35.
17.) Quittung des Philipp Syblin über das Silbergeschirr, das Melchior Berlin dem Herzog Christoph überantwortet hat: Geschirr (Kannen, Trinkgefäße) aus Silber (tw. vergoldet), ein Dolch mit Silberbeschlägen, ein Reitschwert mit Samtscheide und vergoldeten Teilen, Kleider aus Pelz, Samt etc.; 1535.
18.) Vermerk, was an Silbergeschirr, Kleinodien, Kleidern u.a. Besitz Herzog Christophs aus Österreich nach Stuttgart geführt wurde, außer dem, was zuvor schon in Stuttgart gewesen ist (entspricht Nr. 16-17); 1534-35.
19.) Verzeichnis des Silbergeschirrs, das Georg von Ow dem Herzog Christoph geschickt hat (vgl. Nr. 17); 1534-35.
20.) Herzog Christoph befiehlt Veit Hohenkircher, dem Überbringer dieses Briefs seine Besitzstücke gemäß dem im vergangenen Jahr durch Melchior Berlin ("Berle") überbrachten Inventar zu übergeben; 1. August 1535.
21.) Herzog Christoph an Georg von Ow wegen Melchior Berlins Diensten; 13. September 1535.
22.) Jakob Truchsess von Rheinfelden quittiert über die Auszahlung von Reisekosten an Melchior Berlin; 8. Oktober 1535.
23.) Ders. an Herzog Christoph wegen einer Ratifikation über den Wiederkauf der Grafschaft Mömpelgard sowie wegen Kleidung und Rüstung, die der Herzog in Österreich hinterlassen hatte; 12. Oktober 1535.
24. a) Auszug aus Herzog Christophs Schreiben an Georg von Ow wegen seiner Kleider etc.; 23. Oktober 1535. 24. b) Herzog Christophs an Jakob Truchsess in gleicher Sache; 20. Dezember 1535.
25.) Herzog Christoph an Georg von Ow und Dr. Volland in gleicher Sache; 28. Dezember 1536.
2.) Inventar von Silbergeschirr (Schüsseln, Teller, Becher, Kannen, Flaschen) und -besteck (Löffel), die Herzog Christoph 1532 zurückgelassen hat.
3.) Befehl des Kaisers Ferdinand an Veit Hohenkircher, die Kleider und andere Gegenstände, welche Herzog Christoph in seiner Obhut in Neustadt zurückgelassen hat, seinem Hauptmann Christoph von Lamberg zu übergeben; 4. Juli 1533 (Kopie).
4.) Supplikation des Veit Hohenkircher, in der er Kaiser Ferdinand um einen Schadlosbrief für die Auslieferung von Christophs Besitzstücken bittet; 1533 (Kopie).
5.) Schadlosbrief des Kaisers Ferdinand für Veit Hohenkircher; Wien, 1. August 1533 (Kopie).
6.) Christoph von Lamberg erklärt gegenüber Veit Hohenkircher seine Bereitschaft zur Rückgabe von Herzog Christophs Besitzstücken, sobald der Kaiser es befehle, und macht Auslagen geltend; 16. Oktober 1534 (Kopie).
7.) Veit Hohenkircher meldet die Rückgabe von Herzog Christophs Besitzstücken durch Lamberg; 14. Dezember 1534.
8.) Caspar von Usenwangen berichtet über die Abfertigung des Dieners Hans Koch; 13. März 1533.
9.) Caspar von Usenwangen entschuldigt sich krankheitsbedingt und berichtet über das Silbergeschirr sowie andere Verrichtungen; 9. Oktober 1534.
10.) Caspar von Usenwangen berichtet über seine Reise nach Innsbruck wegen Herzog Christophs Silbergeschirr und anderen Besitzstücken; 16. November 1534.
11.) Ders. an Ambrosius Volland wegen Herzog Christophs Silbergeschirr in Innsbruck; 7. Dezember 1534.
12.) Ders. bittet Herzog Christoph, jemanden zu schicken, der seinen Bericht wegen des Silbergeschirrs empfangen soll; 16. Dezember 1534.
13.) Ders. an Ambrosius Volland wegen des in Innsbruck gelagerten Silbers; 16. Dezember 1534.
14.) Ders. schickt Herzog Christophs in Innsbruck gelassenen Silber- und andere Waren durch Melchior Berlin; 31. Dezember 1534.
15.) Johann Hofmann informiert Herzog Christoph über die Freigabe seiner in Innsbruck gelassenen Güter durch den Kaiser; 9. Dezember 1534.
16.) Inventar der Kleider und Rüstungen, die Melchior Berlin aus Heilbronn dem Herzog Christoph überantwortet hat: U.a. Kleider, Kissen, Messingleuchter, Geschirr aus Silber, Perlenschnüre, Federbüsche, Harnische und Panzer mit Zubehör; quittiert von Philipp Syblin; 1534/35.
17.) Quittung des Philipp Syblin über das Silbergeschirr, das Melchior Berlin dem Herzog Christoph überantwortet hat: Geschirr (Kannen, Trinkgefäße) aus Silber (tw. vergoldet), ein Dolch mit Silberbeschlägen, ein Reitschwert mit Samtscheide und vergoldeten Teilen, Kleider aus Pelz, Samt etc.; 1535.
18.) Vermerk, was an Silbergeschirr, Kleinodien, Kleidern u.a. Besitz Herzog Christophs aus Österreich nach Stuttgart geführt wurde, außer dem, was zuvor schon in Stuttgart gewesen ist (entspricht Nr. 16-17); 1534-35.
19.) Verzeichnis des Silbergeschirrs, das Georg von Ow dem Herzog Christoph geschickt hat (vgl. Nr. 17); 1534-35.
20.) Herzog Christoph befiehlt Veit Hohenkircher, dem Überbringer dieses Briefs seine Besitzstücke gemäß dem im vergangenen Jahr durch Melchior Berlin ("Berle") überbrachten Inventar zu übergeben; 1. August 1535.
21.) Herzog Christoph an Georg von Ow wegen Melchior Berlins Diensten; 13. September 1535.
22.) Jakob Truchsess von Rheinfelden quittiert über die Auszahlung von Reisekosten an Melchior Berlin; 8. Oktober 1535.
23.) Ders. an Herzog Christoph wegen einer Ratifikation über den Wiederkauf der Grafschaft Mömpelgard sowie wegen Kleidung und Rüstung, die der Herzog in Österreich hinterlassen hatte; 12. Oktober 1535.
24. a) Auszug aus Herzog Christophs Schreiben an Georg von Ow wegen seiner Kleider etc.; 23. Oktober 1535. 24. b) Herzog Christophs an Jakob Truchsess in gleicher Sache; 20. Dezember 1535.
25.) Herzog Christoph an Georg von Ow und Dr. Volland in gleicher Sache; 28. Dezember 1536.
Archivale
Berlin, Melchior
Hofmann, Johann
Hohenkircher, Veit
Rheinfelden, Jakob Truchsess von
Syblin, Philipp
Usenwangen, Caspar von
Innsbruck, Tirol [A]
Wiener Neustadt, Niederösterreich [A]
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Horn, Leder, Federn
Württembergische Kunstkammer; Textilien
Württembergische Kunstkammer; Waffen, Werkzeug, Reit- und Jagdausrüstung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ