Materialsammlung und Dokumentation zu den Häusern Berliner Straße Nr. 20, Nr. 22 und Nr. 24
Vollständigen Titel anzeigen
NL Langenkämper, 12
NL Langenkämper Nachlass Ursela Langenkämper
Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Nr. 24 (vorher 56, 253): langjährige Besitzer Familien Timmerhans, Köhne, 1925 Stadt Gütersloh, 1959 Abbruch, 1961 Neubau Annegret Timmermann, Umbau 1878, Zeitungsbericht "Die Glocke" vom 29.04.1969 über Abbruch; um 1900 "Zahn-Atelier" Gustav Schemmel, um 1905 "Rheinisch-Westfälische Disconto-Gesellschaft", ab 1927 Stickwaren-Geschäft Geschwister Lübbermann, Fotos 1999/2000; - Nr. 22 (vorher 57, 252): 1831 von K. Moritz Strenger erworben, langjährige Besitzer Familie Köhne, 1925 Stadt Gütersloh, 1958/59 Abbruch, 1961 Neubau Uhrmachermeister Joachim Boye, um 1905 "Barmer Bankverein", 1921 Umbau durch "Barmer Bankverein" (3 Pläne), 1924 "Gütersloher Zeitung", 1925ff. "Kronen-Parfümerie", 1945 - 1949 "Freie Presse", Neubau 1961 (Amtenbrink, Kurt Wilmskötter), ab 1962 Gresselmeier (Uhren, Schmuck), seit 1992 Martin Dodt (Uhren, Schmuck), Fotos 2000; - Nr. 20 (vorher 58, 251): langjährige Besitzer Familien Uekermann, Köhne, 1925 Stadt Gütersloh, 1863 Neubau Schmied Ueckmann, 1958 Abbruch, 1961 Neubau Heinrich Amtenbrink Schmiede (gegründet vermutlich 1820 durch Eberhard Heinrich Uekermann, 1867 vermutlich abgerissen), seit 1925 Geschäftsstelle der "Gütersloher Zeitung", seit 1937 Teil der Stadtverwaltung, seit 1831 Firma G. W. Köhne (Maßschneiderei, dann Konfektionshaus), 1931 Bericht der "Gütersloher Zeitung" über 100. Firmenjubiläum, 1954 Bericht über Geschäftsaufgabe
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ