Das Totenschiff
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451007/001
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> April 1949
Sonntag, 3. April 1949
Bill, ein amerikanischer Matrose, erzählt einem spanischen Polizisten, was ihm zugestoßen ist, nachdem er sein Schiff in Antwerpen verpaßt hat: er verfügt weder über Geld noch über Papiere; von den Behörden wird er als unerwünschter Staatenloser von einem Land ins andere abgeschoben. Es ist die Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Über Holland und Frankreich gerät er schließlich nach Spanien. Dort läßt er sich von der "Yorikke" anheuern, einem alten vernachlässigten Schiff, das hauptsächlich vom Waffenschmuggel lebt. Seine Arbeit als Kohlenschlepper ist hart, Unterkunft und Essen sind unzumutbar, der Lohn wird vorenthalten. Ohne Papiere ist er zudem rechtlos auf Gedeih und Verderb an das Schiff gekettet. Er freundet sich mit Krikor und Laske an. Nach einem Unwetter geht die "Yorikke" unter. Die gesamte Mannschaft, Laske und Bill ausgenommen, findet sofort den Tod. Dann springt auch Laske im Delirium ins Wasser. Allein treibt Bill auf den Wogen.(nach: Kindlers Literatur Lexikon).
1:12:00
Audio-Visuelle Medien
Hörspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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