Kaufvertrag
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C-Stift-Zwölf-Über, Urk. Nr. 3b
C-Stift-Zwölf-Über Zwölfmännerhaus Überwasser
Zwölfmännerhaus Überwasser >> Urkunden
20. Oktober 1693
Darin: [Rückvermerk:] 1693 den 20. octobris. Original kaufbrief des im Jahr 1693 den 20ten october dem Zwölfmänner-armenhause zu Münster K. Ueberwasser im Katthagen von den Eheleuten Joan Bauman und Catharina Modersohn verkauften vor dem lieben frauen Thor zu Münster belegenen so genannten Tunnemans oder buckskampfs für die Summe zu 600 rt nebst 10 rt weinkauf.
[Umschlagvermerk:] Litt. G, Original kaufbrief über den aus dem Lieben-Frauen-Thor hinter der Citadelle an der Sentrupper-Heide belegenen so genannten Tunnemanns oder Buckskampf für die Summe zu 600 Rthlr. nebst 10 Rthlr. Weinkauf vom Jahr 1693.
Dabei (Vgl. Akten 9.3): Vermessungsplan, koloriert, des Tonneman- oder Bocks-kampf von Joan. Henri Berteling, Hoch-furstlich Munsterischer Landtmeßer, vom 28. Juni 1759, mit Erläuterungen.
[Rückvermerk:] Relatio undt plan uber Abmeßung des bocks kempfs 1.
[Rückvermerk:] ad N. 81.
Enthält: Die Eheleute Joan Bawman, Amtmann zu Essen, und Catharina Modersohn verkaufen den Armen Zwölflingen in Überwasser den Tunnemans- oder Buckskampf, außerhalb des Liebfrauentors zwischen den Kämpen des Kerckering zur Borg und der Armen des Hospitals gelegen, zum Preis von 600 Reichstalern, nebst 10 Reichstalern Weinkauf, und überlassen den Käufern fünf Pergamenturkunden. Die Verkäufer verpfänden ihr Haus auf der Hundtstegge in Münster und ihr Haus in Oelde und ihren gesamten Besitz.
Zeugen: Jacob Hewman und Dietterich Budde.
Notar: Ferdinand Höcker.
Stempel des Notars.
[Umschlagvermerk:] Litt. G, Original kaufbrief über den aus dem Lieben-Frauen-Thor hinter der Citadelle an der Sentrupper-Heide belegenen so genannten Tunnemanns oder Buckskampf für die Summe zu 600 Rthlr. nebst 10 Rthlr. Weinkauf vom Jahr 1693.
Dabei (Vgl. Akten 9.3): Vermessungsplan, koloriert, des Tonneman- oder Bocks-kampf von Joan. Henri Berteling, Hoch-furstlich Munsterischer Landtmeßer, vom 28. Juni 1759, mit Erläuterungen.
[Rückvermerk:] Relatio undt plan uber Abmeßung des bocks kempfs 1.
[Rückvermerk:] ad N. 81.
Enthält: Die Eheleute Joan Bawman, Amtmann zu Essen, und Catharina Modersohn verkaufen den Armen Zwölflingen in Überwasser den Tunnemans- oder Buckskampf, außerhalb des Liebfrauentors zwischen den Kämpen des Kerckering zur Borg und der Armen des Hospitals gelegen, zum Preis von 600 Reichstalern, nebst 10 Reichstalern Weinkauf, und überlassen den Käufern fünf Pergamenturkunden. Die Verkäufer verpfänden ihr Haus auf der Hundtstegge in Münster und ihr Haus in Oelde und ihren gesamten Besitz.
Zeugen: Jacob Hewman und Dietterich Budde.
Notar: Ferdinand Höcker.
Stempel des Notars.
Archivale
Perg. Urk.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ