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2/18 [fol. 202]: 1634 Dez. 29 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Osiander, Nicolai, Harpprecht, Magirus, Neuffer, Rümelin, Plachetius, Gerhard, Simon, Gailfus, Colb, Cellarius, Schäffer, Rauscher; 1.) Unterrichtung des Rektors durch einen der Bürgermeister von Tübingen über seine, des Ober- und Untervogts Unterredung mit dem Generalkommissar Umbgellter: große Außenstände der Universitätsverwandten. (Obrist Mercius). Aufforderung an die Universitätsverwandten, die säumigen Kontributionen zu bezahlen. (Neuffer, Rümelin, Rauscher). [UAT 2/18,202]; 2.) Gesuch an Umbgellter um Linderung der Einquartierung. (Unfrid). [UAT 2/18, Bl. 202']; 3.) Verlesung des am Heiligen Abend gereichten kaiserl. Paritori Urteils und des Requisitionszettels in Sachen Bydembach. (Anm. 1) [UAT 2/18, Bl. 202']; 4.) Anfrage des Dr. Rümelin nach o.a. Handlung, wie er sich verhalten solle, da der Kaiser die Ersetzung der Bydembachschen Stelle für nichtig erklärt habe. Fortsetzung der Sitzung am 29.Dezember [UAT 2/18, Bl. 202'f]; 5.) Gesuch des Mag. Gottfried Mästlin, Professor, um Zuteilung von Getreide. [UAT 2/18, Bl. 203]; 6.) Gesuch der Frau Euphrosyna Halbritter, Witwe, um Fortführung ihrer väterlichen Teilung. [UAT 2/18, Bl. 203]; 7.) Verehrung für den Generalquartiermeister vom Senat. [UAT 2/18, Bl. 203]; 8.) Verordnung des Dr. Grueber zum Kurator in Streitsache Buecher (Puecher) gegen Gröninger. (Anm. 2) [UAT 2/18, Bl. 203]; 9.) Zuordnung des Mag. Johann Puecher anstatt des Philipert Brunn zum Hilfsquartier für Friederich Greyff, Apotheker. [UAT 2/18, Bl. 203']; 10.) Zustellung der Bydembachschen Akten (Anm. 3) an Magirus, Neuffer und Rümelin. [UAT 2/18, Bl. 203']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/18,200f. Anm. 2: Vgl. UAT 2/18,198'. Anm. 3: Vgl. UAT 2/18,202'.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.