Vertrag zwischen dem Kloster Kamp vertreten durch den Abt Karl Rheinarts, den Prior Cornelius Xylander, den Subprior Wilhelm Dünwaldt und Gertrud vom der Leyden, der Witwe Peter Clünckhs über die Pacht der beiden Klosterhöfe Strommörs und Gronenhof in Eversael unter Vermittlung Wilhelm Herchenbuschs, Franzs von Füroden und Gerhard Bottermanns von Seiten des Klosters, Diederich Laerß, Johan Mynnefanck und Herman Heyß seitens Gertruds. Danach behält Gertrud Strommörs Zeit ihres Lebens, den Hof zu Eversael noch eine Reihe von Jahren gegen eine jährliche Pacht von 100 Talern, auch muss ihr das Kloster 6400 Taler zahlen wegen der von ihrem Manne vorgenommenen Meliorationen. So geschehen ahm funf und zwantzigsten May anno sechs zehen hundert und siebenzehn.
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Vertrag zwischen dem Kloster Kamp vertreten durch den Abt Karl Rheinarts, den Prior Cornelius Xylander, den Subprior Wilhelm Dünwaldt und Gertrud vom der Leyden, der Witwe Peter Clünckhs über die Pacht der beiden Klosterhöfe Strommörs und Gronenhof in Eversael unter Vermittlung Wilhelm Herchenbuschs, Franzs von Füroden und Gerhard Bottermanns von Seiten des Klosters, Diederich Laerß, Johan Mynnefanck und Herman Heyß seitens Gertruds. Danach behält Gertrud Strommörs Zeit ihres Lebens, den Hof zu Eversael noch eine Reihe von Jahren gegen eine jährliche Pacht von 100 Talern, auch muss ihr das Kloster 6400 Taler zahlen wegen der von ihrem Manne vorgenommenen Meliorationen. So geschehen ahm funf und zwantzigsten May anno sechs zehen hundert und siebenzehn.
AA 0345, 992
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1617 Mai 25
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Pergamenturkunde mit dem Abts- und Konventssiegel von Kamp, durch Unterschrift und den Siegeln Gertruds, ihres Neffen Peter Parret und der 6 Vermittler.
Die 7 letzten Siegel fehlen.
Die 7 letzten Siegel fehlen.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:54 MESZ