Personangelegenheiten der Professur für klassische Philologie
Vollständigen Titel anzeigen
B 0038 / 292
B 0038 Philosophische Fakultät (1460-1935)
Philosophische Fakultät (1460-1935)
1899-1917
Enthält: Pensionierung der Professoren Otto Hense und Bernhard Schmidt; Ernennung von Bernhard Schmidt und Eduard Schwartz zum Geheimen Hofrat II. Klasse; Beleidigung von Mitgliedern der philosophischen Fakultät in der Breisgauer Zeitung; Wiederbesetzung des Lehrstuhls mit Beurteilungen der philosophischen Fakultät zu Eduard Schwartz (Göttingen), Richard Reitzenstein (Straßburg), Alfred Körte (Gießen), Richard Wünsch (Königsberg); Übertragung des Lehrstuhls an Richard Reitzenstein unter Ernennung zum Geheimen HofratSchwartz an die Universität Straßburg; Wiederbesetzung des Lehrstuhls mit Beurteilungen der philosophischen Fakultät zu Alfred Körte (Gießen), Otto Immisch (Gießen), Max Pohlenz (Göttingen); Ernennung von Alfred Körte zum ordentlichen Professor; Wiederbesetzung des Lehrstuhls nach Berufung von Richard Reitzenstein an die Universität Göttingen mit Beurteilungen der philosophischen Fakultät zu Eduard Norden (Berlin), Otto Immisch (Gießen), Max Pohlenz (Göttingen), Karl Meister (Berlin); Ernennung von Otto Immdes Lehrstuhls nach Berufung von Alfred Körte an die Universität Leipzig mit Beurteilungen der philosophischen Fakultät zu Werner Wilhelm Jaeger, Ludwig Deubner, Kurt Witte, Christian Jensen; Ernennung von Ludwig Deubner zum ordentlichen Professor
Phil. Fak.
1 Fasz,
Sachakte
Körte, Alfred
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ