Direktorialkonferenz zwischen den evangelischen Grafenkollegien zu Offenbach
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L 41 a, 1564
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums >> 2.6. Reichsstände >> 2.6.89. Reichsgrafen
1791-1792
Enthaeltvermerke: 1791: Einleitung einer gemeinsamen Konferenz zur Bereinigung der Deputationsstreitigkeiten und Wiederherstellung der gemeinsamen Reichstagsgesandtschaft nach dem Tode des wetterauischen Gesandten v. Grün. Vorwürfe gegen das westfälische Grafenkollegium wegen Verzögerung einer solchen Konferenz. Anspruch des wetterauischen Grafenkollegiums auf einen gedoppelten Turnus bei der evangelischen gräflichen Deputation zur ordentlichen Reichskammergerichtsvisitation. Revision des Deputationsrezesses von 1767. Drängen des wetterauischen und fränkischen Grafenkollegiums auf Beschickung der Konferenz zu Offenbach durch das westfälische Grafenkollegium 1792: Zirkular an die Mitstände: Verbindung zwischen Deputationsstreitigkeiten und Wiedervereinigung der drei reichsgräflichen Reichstagsgesandtschaften. Instruktion für Direktorialrat Rotberg: Vorschlagsrecht des wetterauischen Grafenkollegiums bei der nächsten Gesandtschaftsbesetzung; westfälischer Subdelegierter. Erfolg der Konferenz zu Offenbach: Zweck der Konferenz nach Ansicht des wetterauischen Grafenkollegiums - dauerhaftes Einverständnis, dazu erforderlicher neuer deutlicher Deputationsrezeß und gemeinsame Reichstagsgesandtschaft. Einwöchige Verhandlungen des Geheimen Rats Mollenbec, Direktorialrat Brauns und Direktorialrat Rotbergs. Fertigstellung eines neuen Deputationsrezesses. Wichtig dabei die Wahrung der evangelischen Deputationsgerechtsame. Deutlichere Fassung der einzelnen Alternationsbestimmungen. Schwierige Regelung der Deputationskosten - gemeinschaftlicher Kostenbeitrag. Sicherung der evangelischen fränkischen Deputationsgerechtsame. Rücksprache vor der Ernennung des künftigen Reichstagsgesandten durch das wetterauische Grafenkollegium. Konferenzprotokolle und Rezeß - Zirkular an die Mitstände. Ratifikationsverfahren. Änderungsvorschläge für den Deputationsrezeß. Nur wenige zustimmende Vota der Mitstände. Drängen des Gesandten v. Fischer auf Vollzug der Vereinbarungen von Offenbach. Vorläufige Ratifikation durch das evangelische westfälische Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 2.6. Reichsstände (Gliederung)
- 2.6.89. Reichsgrafen (Gliederung)