Die Güter zu Altengronau [Ortsteil der Gem. Sinntal, Main-Kinzig-Kr.], nämlich 225 Acker Wiesen, 337 Acker Dungfeld, 138 Acker Wildfeld [i. e. Auß...
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Urk. 14, 185
A I u, Brandenburg-Onolzbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Brandenburg=Onoltzbachische Lehen=Brieffe
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Brandenburg-Ansbach, Markgrafen von
1787 September 17
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Güter zu Altengronau [Ortsteil der Gem. Sinntal, Main-Kinzig-Kr.], nämlich 225 Acker Wiesen, 337 Acker Dungfeld, 138 Acker Wildfeld [i. e. Außenfeld], 37,5 Acker Hutweide, 13 Acker Kraut- und Baumgarten, die zehn Untertanen, nämlich sechs Bauern und vier Hintersassen oder Söldner, lassweise [nach Lassrecht] innehaben, und davon jährlich Abgaben von zwölf Gulden und neun Schillingen an Pfennigen für Zinsen und Schönbrot, acht Maltern Korn, acht Maltern Hafer, zehn Fastnachtshühnern, 30 Sommerhühnern, 300 Eiern und sechs Wagen Heu zu liefern und sechs ganze und vier halbe Tage Frondienste zu leisten haben. Mitinbegriffen sind Besthaupt und Leihe, Bestandgeld, hohes und vogteiliches Gericht, Gebote und Verbote und weitere Rechte. Dazu kommen die Gehölze in der (Strutt) und (Leinbach), Bau- und Brennholzrechte sowie sämtliche Rechte, die ehemals die von Thüngen zu Altengronau innegehabt hatten. Das Lehen hatte ehemals Amalie Elisabeth Landgräfin von Hessen[-Kassel], geborene Gräfin von Hanau, mit Zustimmung des Lehnsherrn in Vormundschaft ihres Sohnes, Wilhelm [VI.] Landgrafen von Hessen[-Kassel], von Philipp Daniel von Hutten zu Steckelberg gekauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Friedrich Karl Alexander Markgraf von Brandenburg-Ansbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Friedrich Karl Alexander Markgraf von Brandenburg-Ansbach
Belehnte/r: Wilhelm [IX.] Landgraf von Hessen[-Kassel]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ