Die Hälfte der folgenden Güter: 1.) Die Kemenate zu Lengröden und Lengröden [Ortsteil der Gem. Krauthausen, Wartburgkr.] mit genauer Grenzbezeichn...
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Urk. 14, 9514
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Nesselroeden, Nr. 1
A I u, Nesselröden sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe N >> Na-Ni >> Nesselröden, von
1687 März 15
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Hälfte der folgenden Güter: 1.) Die Kemenate zu Lengröden und Lengröden [Ortsteil der Gem. Krauthausen, Wartburgkr.] mit genauer Grenzbezeichnung und vielen Waldnamen; 2.) die Güter zum Rode und zum Deubachshof [heute Industriegebiet in der Gem. Krauthausen, Wartburgkr.] (Teubach). Die Güter hatte ehemals Balthasar von Nesselröden den Brüdern Jost und Heinrich von Boyneburg abgekauft. Am 15. Februar 1641 hatten die von Nesselröden die Hälfte der Güter an Otto Ludolf von Uslar verkauft. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Konrad Weber
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Konrad Weber
Belehnte/r: Johann Konrad Weber, fürstlich sächsischer Hofadvokat zu Eisenach, als Vormund des Sohns des verstorbenen Ernst Friedemann von Nesselröden, Johann von Nesselröden, und Ernst Wilhelm von Nesselröden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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