Papierfabriken, Herstellung von Papier, Einkauf von Maschinen usw.
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K 001, 6856
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.1. Gewerbliche Wirtschaft >> 12.1.8. Einzelne Industriezweige >> 12.1.8.4. Papierindustrie
1814-1815, 1831-1847, 1894, 1907-1920, 1932
Enthaeltvermerke: Enthält: - Anlage einer Papiermühle in Coesfeld (A. David Vorsters u. Sohn), 1814 - Beantragtes Patent für Joh. Oechelhaeuser aus Siegen: Erfindung einer Maschine, 1831, 1840 - Gesuch des Papierfabrikanten Eblinghaus zu Hemer wegen steuerfreier Einfuhr einer in Frankreich bestellten Maschine zur Fertigung von Endlospapier (Saugapparat), 1832, 1834 - Jacques Renoz aus Belgien wegen Anfertigung von Maschinen (Holländer) im Auftrag des Kaufmanns Primavesi zu Münster und des Papierfabrikanten Rave zu Rheine, 1833 - Rückerstattung der für die Einfuhr englischen Stahls gezahlten Eingangssteuer (zur Anfertigung des Holländers), 1833 - Anzeige der Firma Vorster u. Sohn über die Aufnahme des Wilhelm Peltzer aus Rheidt als Associ‚, 1834 - Auseinandersetzung zwischen Rave zu Rheine mit dem Herzog von Looz wegen Beinträchtigung der Wasserrechte seiner zur Papiermühle umgewandelten gepachteten Mühle durch die Saline Gottesgabe, 1834 - Gesuch des Bürgermeisters Post zu Iserlohn wegen Ermäßigung des Preises für das zur Papierfabrikation benötigte Matt- oder Schwarzsalz (aus den Salinen Königsborn und Neusalzwerk zum Bleichen des Papiers mit Chlor), 1830, 1835 - Dank des Vorster zu Coesfeld für die Beförderung seines Debits (Absatzes) an die Oldenkott`sche Tabakfabrik, 1835 - Beschwerde des Tenge zu Niederbarkhausen wegen der ihm von der Reg. in Minden in den Weg gelegten Schwierigkeiten bei der am Dalbkebach angelegten Papierfabrik, 1836 - Vorstellung des Papierfabrikanten Diederich Ebbinghaus, des Kaufmanns Tilmann und des Buchdruckers Heinrich Grote zu Arnsberg wegen steuerfreier Einfuhr einer Maschine aus England zur Verfertigung des Papiers, 1837-1838 - Bemühungen des Ludolph Schüll zu Düren in Zusammenarbeit mit Fabrikanten aus Baden, Württemberg, Kurhessen usw. um eine Zollerhöhung für Papier, 1840 - Bittschrift der Deputierten der märkischen Papierfabrikanten wegen der französischen Konkurrenz, Schreiben des Friedrich Ebbinghaus, 1840 - Bericht des Joh. Oechelhaeuser aus Siegen über seine Reise nach Frankreich zur Ermittlung der Gründe für die dortigen niedrigen Papierpreise, 1840 - Bittschrift der Witwe Rave zu Rheine: Betriebseinschränkung wegen der franz. Konkurrenz, 1841 - Beilage zu den Berlinischen Nachrichten: Papierfabrikation, 1844 - Gesuch des F. Ebbinghaus um Erlaß von Gebühren wegen Aufstellung einer Dampfmaschine, 1847 - Central-Organ der Papierverarbeitenden Industrien und Gewerbe: Deutscher Papiermarkt, Zollfragen (Druck), 1907 - Dr. Carl Hofmann, Herausgeber der "Papier-Zeitung", Hinweis auf sein Blatt, mit Nr. 102 (Druck), 1908 - Denkschrift des Vereins deutscher Papierfabrikanten an den Reichskanzler: Benachteiligung der Papierfabrikanten zufolge der Abteilung der Endablaugen aus Chlorkaliumfabriken (Druck), 1911 - Erlaß des Finanzministers zur Papierbeschaffung, 1920 - Zusammenstellung der von Groß-Berliner Behörden angeforderten Papiere und deren Preise, 1932
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 3.1.1.1. Oberpräsidium Münster (Tektonik)
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