Konrad Biderman, Schlosser und Bürger zu Sigmaringen, verkauft an Hilarius Hornstein, gräflich hohenzollerisch geistlicher Verwalter und Spitalpfleger zu Sigmaringen, für 16 Gulden in Münz Landeswährung (jeden Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet), deren Empfang er bestätigt, 12 Batzen jährlichen Zinses, zahlbar an Lichtmeß aus seiner eigenen Behausung auf dem Lindenberg bei Jakob Lerchs Behausung, aus der nur der gewöhnliche Hofstattzins geht und die zuvor der Sebastiansbruderschaft für 14 Gulden Hauptgut verschrieben war. Der Aussteller setzt seine Behausung mit Zubehör und Nutzung zum Unterpfand ein, was vom Rat als hinreichend anerkannt worden ist. Zu Bürgen setzt der Aussteller Hans Böringer, Kutscher, und Joachim Retich, Bürger zu Sigmaringen, die zum Einlager verpflichtet werden können. Der Zins ist ablösbar
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Konrad Biderman, Schlosser und Bürger zu Sigmaringen, verkauft an Hilarius Hornstein, gräflich hohenzollerisch geistlicher Verwalter und Spitalpfleger zu Sigmaringen, für 16 Gulden in Münz Landeswährung (jeden Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet), deren Empfang er bestätigt, 12 Batzen jährlichen Zinses, zahlbar an Lichtmeß aus seiner eigenen Behausung auf dem Lindenberg bei Jakob Lerchs Behausung, aus der nur der gewöhnliche Hofstattzins geht und die zuvor der Sebastiansbruderschaft für 14 Gulden Hauptgut verschrieben war. Der Aussteller setzt seine Behausung mit Zubehör und Nutzung zum Unterpfand ein, was vom Rat als hinreichend anerkannt worden ist. Zu Bürgen setzt der Aussteller Hans Böringer, Kutscher, und Joachim Retich, Bürger zu Sigmaringen, die zum Einlager verpflichtet werden können. Der Zins ist ablösbar
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 129
Repert. XVI, Bp Nr. 10 VIII, Kasten B, Fach 33
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1588 Februar 3 (1588 Februar 3 (Mittwoch nach Lichtmeß))
Urkunden
Siegler: Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Sigmaringen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Stadtsiegel; vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Litt. I
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Stadtsiegel; vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Litt. I
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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