Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Jobann Friedrich von Sachsen, dem König Christian von Dänemark und den Herzögen Ernst und Franz von Braunschweig-Lüneburg, bezw. den auf dem Brannschweiger Tage (Nr. 488-491.) versammelten Ständen des Schmalkaldischen Bandes) (Z.T. im Samtarchive II 104, 7.): Instruktionen und Nebeninstruktionen. Vollmacht. Gesandtschaftsberichte. Vertragsentwurf. Notizen. Berichte Alexanders v.d. Tann und Ludwigs v. Baumbach. Schreiben an französische nach Nancy abgeordnete Räte. Beglaubigte Abschrift des Stillstandes von Nizza
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Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Jobann Friedrich von Sachsen, dem König Christian von Dänemark und den Herzögen Ernst und Franz von Braunschweig-Lüneburg, bezw. den auf dem Brannschweiger Tage (Nr. 488-491.) versammelten Ständen des Schmalkaldischen Bandes) (Z.T. im Samtarchive II 104, 7.): Instruktionen und Nebeninstruktionen. Vollmacht. Gesandtschaftsberichte. Vertragsentwurf. Notizen. Berichte Alexanders v.d. Tann und Ludwigs v. Baumbach. Schreiben an französische nach Nancy abgeordnete Räte. Beglaubigte Abschrift des Stillstandes von Nizza
3, 1833
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.33 Frankreich
Februar - September 1538
Enthält: 1538 Februar, März. Absendung des Basilius Moner, Ludwigs v. Baumbach und Alexanders v.d. Tann vom Braunschweiger Bundestage aus zu König Franz I. aus Anlaß der Mitteilungen des Peter Suavenius bezw. des Grafen Wilhelm von Fürstenberg über die Versuche des Kaisers, den König zum Angriff gegen die Protestanten zu veranlassen: Verteidigung gegen die Bezeichnung durch den Kaiser als 'ungehorsame Stände', protestantische Lehre, Konzil, Angebot eines Bündnisses mit dem Könige, die geldrische Erbfolgefrage. Die Gesandten bei dem Grafen Wilhelm in Metz (Tod des Bischofs von Lüttich, Überweisung von Truppen durch den Grafen an den Landgrafen). Verhandlungen der Gesandten mit Truppenführern (Bastian Vogelsberger und Martin v. Culmbach). Baumbach noch nicht da. Erfolg der Sendung: der König will nicht auf die Friedensbedingungen des Kaisers (Verzicht auf Bündnisse in Deutschland und Einwilligung in das Konzil) eingehen
Enthält: Angebot, eine Gesandtschaft nach Braunschweig zu schicken, statt dessen Zusammenkunft von Gesandten in Nancy verabredet, Zustimmung des Königs, daß Geldern an Cleve falle und Herzog Wilhelm die Tochter des Herzogs von Lothringen heirate
Enthält: April - September. Zweite Gesandtschaft (auch im Namen Dänemarks und der braunschweigischen Herzöge) aus Braunschweig nach Frankreich. Verabredung des Kurfürsten mit dem Landgrafen, zwei Gesandtschaften, eine an den Hof, eine nach Nancy bezw. Gemünd (Saargemünd?) zu schicken. Zweck: Bündnisverhandlungen. Mitgabe eines Entwurfs sowie des von Bellay vor zwei Jahren in Schmalkalden vorgelegten Entwurfs an die Gesandten. Nebenauftrag für Baumbach für den Fall, daß der Friede zwischen dem Kaiser und dem König geschlossen sei (Überlassung von Knechten an Frankreich)
Enthält: Nützlichkeit, den Herzog Ruprecht von der Pfalz zu gewinnen. Abbestellung der Zusammenkunft in Nancy oder Gemünd. Baumbachs Bericht: (Sehr ausführlich ist der offizielle Bericht der Gesandten (abschriftlich im Samtarchive).) (Verhandlung mit dem Präsidenten von Toulouse in Langres). Audienz der Gesandten in Marseille (Juli 1.), Zusammenkunft des Kaisers und des Königs, Bescheidung der Gesandten nach Tarascon und von da nach Toulouse, Empfehlung des Boten Helwig v. Rückershausen durch Baumbach, gute Gesinnung des Grafen Wilhelm von Fürstenberg, Geschenk einer Stute an den Landgrafen
Enthält: Rückkehr der Gesandten, Mitteilung des Vertrags von Nizza an sie, Scheitern der Verhandlungen über das Bündnis an der Geldfrage, doch Geneigtheit des Königs zu einem Bündnisse (Mitteilungen des Grafen Wilhelm an die Gesandten)
Enthält: Angebot, eine Gesandtschaft nach Braunschweig zu schicken, statt dessen Zusammenkunft von Gesandten in Nancy verabredet, Zustimmung des Königs, daß Geldern an Cleve falle und Herzog Wilhelm die Tochter des Herzogs von Lothringen heirate
Enthält: April - September. Zweite Gesandtschaft (auch im Namen Dänemarks und der braunschweigischen Herzöge) aus Braunschweig nach Frankreich. Verabredung des Kurfürsten mit dem Landgrafen, zwei Gesandtschaften, eine an den Hof, eine nach Nancy bezw. Gemünd (Saargemünd?) zu schicken. Zweck: Bündnisverhandlungen. Mitgabe eines Entwurfs sowie des von Bellay vor zwei Jahren in Schmalkalden vorgelegten Entwurfs an die Gesandten. Nebenauftrag für Baumbach für den Fall, daß der Friede zwischen dem Kaiser und dem König geschlossen sei (Überlassung von Knechten an Frankreich)
Enthält: Nützlichkeit, den Herzog Ruprecht von der Pfalz zu gewinnen. Abbestellung der Zusammenkunft in Nancy oder Gemünd. Baumbachs Bericht: (Sehr ausführlich ist der offizielle Bericht der Gesandten (abschriftlich im Samtarchive).) (Verhandlung mit dem Präsidenten von Toulouse in Langres). Audienz der Gesandten in Marseille (Juli 1.), Zusammenkunft des Kaisers und des Königs, Bescheidung der Gesandten nach Tarascon und von da nach Toulouse, Empfehlung des Boten Helwig v. Rückershausen durch Baumbach, gute Gesinnung des Grafen Wilhelm von Fürstenberg, Geschenk einer Stute an den Landgrafen
Enthält: Rückkehr der Gesandten, Mitteilung des Vertrags von Nizza an sie, Scheitern der Verhandlungen über das Bündnis an der Geldfrage, doch Geneigtheit des Königs zu einem Bündnisse (Mitteilungen des Grafen Wilhelm an die Gesandten)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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