König Arnulf bestätigt dem Kloster Reichenau auf Bitte des Abts Hatto die von seinem Großvater Kaiser Ludwig und von seinem oheim Kaiser Karl urkundlich geschenkten Höfe Bierlingen im Nagoldgau und (Langen-) Erchingen im Thurgau mit der Auflage, dass sie niemals zu Lehen gegeben noch Dienste davon eingefordert werden dürfen, noch Gerichtspersonen ohne erlaubnis des Abts Inquisition oder Amtshandlungen vornehmen
Vollständigen Titel anzeigen
König Arnulf bestätigt dem Kloster Reichenau auf Bitte des Abts Hatto die von seinem Großvater Kaiser Ludwig und von seinem oheim Kaiser Karl urkundlich geschenkten Höfe Bierlingen im Nagoldgau und (Langen-) Erchingen im Thurgau mit der Auflage, dass sie niemals zu Lehen gegeben noch Dienste davon eingefordert werden dürfen, noch Gerichtspersonen ohne erlaubnis des Abts Inquisition oder Amtshandlungen vornehmen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, A Nr. 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, A Kaiser- und Königsurkunden vor 1200
Kaiser- und Königsurkunden vor 1200 >> Fränkisch-deutsches Reich >> Karolinger >> Arnulf
889 November 18
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: Frankfurt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: MGH DD Arn Nr. 65
Publiziertes Regest: RI 1, Nr. 1833
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: MGH DD Arn Nr. 65
Publiziertes Regest: RI 1, Nr. 1833
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Selekte der älteren Urkunden (Tektonik)
- Kaiser- und Königsurkunden vor 1200 (Tektonik)
- Kaiser- und Königsurkunden vor 1200 (Bestand)
- Fränkisch-deutsches Reich (Gliederung)
- Karolinger (Gliederung)
- Arnulf (Gliederung)
Public Domain Mark 1.0 Universell