Haug, Graf zu Montfort, Herr zu Rotenfels einerseits und Ulrich, Graf zu Montfort, Herr zu Tettnang, Vogt und Konrad Vogel, Prior, und der Konvent des Klosters Langnau andererseits vereinbaren unter Beiziehung von Meister Heinrich Locher, Pfarrer zu Lindau, Marquart von Schellenberg, Ritter, Hans Vogt von Summerau zu Praßberg und Burkart von Freyberg von Bach als Schiedsleute einen Austausch ihrer Eigenleute . Für den Fall, dass die an Haug von Montfort fallenden Eigenleute mehr wert wären als die, die wir der anderen Partei gegeben haben, wird ein Ausgleich durch Übergabe von im einzelnen benannten Gütern mit Leuten vereinbart.
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Haug, Graf zu Montfort, Herr zu Rotenfels einerseits und Ulrich, Graf zu Montfort, Herr zu Tettnang, Vogt und Konrad Vogel, Prior, und der Konvent des Klosters Langnau andererseits vereinbaren unter Beiziehung von Meister Heinrich Locher, Pfarrer zu Lindau, Marquart von Schellenberg, Ritter, Hans Vogt von Summerau zu Praßberg und Burkart von Freyberg von Bach als Schiedsleute einen Austausch ihrer Eigenleute . Für den Fall, dass die an Haug von Montfort fallenden Eigenleute mehr wert wären als die, die wir der anderen Partei gegeben haben, wird ein Ausgleich durch Übergabe von im einzelnen benannten Gütern mit Leuten vereinbart.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a U 44
Bayerisches HStA, GU Lindau 112
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> Urkunden
1467 September 14 (auff Montag des hailigen Crutztage Exaltacionis zu latein genannt)
28,5 x 56 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Graf Haug und Ulrich von Montfort, Konrad Vogel, Schiedsleute
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 S., abg.
Anmerkungen: 2 gleichlautende Ausfertigungen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 S., abg.
Anmerkungen: 2 gleichlautende Ausfertigungen
Freyberg; Burkart von, genannt von Bach
Locher, Heinrich
Montfort(-Rotenfels); Hugo (Haug) von; Graf
Vogel; Konrad, Prior
Langnau : Tettnang FN; Kloster
Lindau (Bodensee) LI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ