Oelschlegel, Vera (Bestand)
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BArch N 2544
call number: N 2544
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> O
1945-2006
Geschichte des Bestandsbildners: geb. 5. Juli 1938 in Leipzig, lebt in Berlin, Schauspielerin und Sängerin, Intendantin des Theaters im Palast der Republik
1956-1959 Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst, Potsdam-Babelsberg, Fachrichtung Schauspiel, Stimmbildung an der Musikhochschule "Hanns Eisler", Berlin, 1959-1961 erstes Engagement im Theater in Putbus/Rügen, 1962-1975 Mitglied des Schauspielerensembles des Deutschen Fernsehfunks (später Fernsehen der DDR), 1966 Mitbegründerin des Ensembles 66 (mit diesem Ensemble als Sängerin internationale Tourneen mit Auftritten in 27 Ländern), Apr. 1976 - März 1990 Intendantin des Theaters im Palast der Republik, Berlin, zugleich Schauspielerin und Regisseurin, Mitglied des Friedensrates der DDR sowie seines Präsidiums, ab 1981 Leiterin der Meisterklasse der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Berlin, Sept. 1984 Verleihung des Titels "Honorarprofessor" für Schauspiel, 1990 Mitbegründerin des Tourneetheaters "Theater des Ostens", Berlin, war verheiratet mit Günther Rücker, Hermann Kant, Konrad Naumann, wurde v.a. durch ihre Brecht-Interpretationen international bekannt
2011
Bearbeitungshinweis: Die bisher übernommenen Nachlassteile von Vera Oelschlegel sind bearbeitet und über ein Findbuch N 2544 zugänglich.
2014
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte: Nachlass-Übereignungsvertrag im Febr. 2011 abgeschlossen, Übernahmen Apr. 2009 und Juni 2010
Inhaltliche Charakterisierung: Private und geschäftliche Korrespondenzen, Inszenierungen im Theater im Palast, Gründungskonzept, Plakate und Kostumentwürfe für das Theater des Ostens, Gastspielreisen, Presseausschnitte
Erschließungszustand: Der Nachlass (Vorlass) Vera Oelschlegel liegt geordnet und verzeichnet vor. Die Daten sind in der Datenbank BASYS-S erfasst und es wurde ein Findbuch erstellt. Mit weiteren geringen Übernahmen ist noch zu rechnen, die dann in der Folge bearbeitet werden.
Zitierweise: BArch N 2544/...
1956-1959 Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst, Potsdam-Babelsberg, Fachrichtung Schauspiel, Stimmbildung an der Musikhochschule "Hanns Eisler", Berlin, 1959-1961 erstes Engagement im Theater in Putbus/Rügen, 1962-1975 Mitglied des Schauspielerensembles des Deutschen Fernsehfunks (später Fernsehen der DDR), 1966 Mitbegründerin des Ensembles 66 (mit diesem Ensemble als Sängerin internationale Tourneen mit Auftritten in 27 Ländern), Apr. 1976 - März 1990 Intendantin des Theaters im Palast der Republik, Berlin, zugleich Schauspielerin und Regisseurin, Mitglied des Friedensrates der DDR sowie seines Präsidiums, ab 1981 Leiterin der Meisterklasse der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Berlin, Sept. 1984 Verleihung des Titels "Honorarprofessor" für Schauspiel, 1990 Mitbegründerin des Tourneetheaters "Theater des Ostens", Berlin, war verheiratet mit Günther Rücker, Hermann Kant, Konrad Naumann, wurde v.a. durch ihre Brecht-Interpretationen international bekannt
2011
Bearbeitungshinweis: Die bisher übernommenen Nachlassteile von Vera Oelschlegel sind bearbeitet und über ein Findbuch N 2544 zugänglich.
2014
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte: Nachlass-Übereignungsvertrag im Febr. 2011 abgeschlossen, Übernahmen Apr. 2009 und Juni 2010
Inhaltliche Charakterisierung: Private und geschäftliche Korrespondenzen, Inszenierungen im Theater im Palast, Gründungskonzept, Plakate und Kostumentwürfe für das Theater des Ostens, Gastspielreisen, Presseausschnitte
Erschließungszustand: Der Nachlass (Vorlass) Vera Oelschlegel liegt geordnet und verzeichnet vor. Die Daten sind in der Datenbank BASYS-S erfasst und es wurde ein Findbuch erstellt. Mit weiteren geringen Übernahmen ist noch zu rechnen, die dann in der Folge bearbeitet werden.
Zitierweise: BArch N 2544/...
Oelschlegel, Vera, 1938-
185 Aufbewahrungseinheiten; 2,8 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: DC 207 Palast der Republik
Literatur: Vera Oelschlegel: "Wenn das meine Mutter wüsst".... Frankfurt/Main, 1991
Literatur: Vera Oelschlegel: "Wenn das meine Mutter wüsst".... Frankfurt/Main, 1991
Besondere Benutzungsbedingungen: Der Nachlass ist bis auf Weiteres für die Benutzung gesperrt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ