Kläger: Rat der Stadt Hamburg, Beklagte: Jasper von Buchwaldt und Hans Blome als Vormünder der Ölgard von Ahlefeldt zu Haselau und Kaden, und Benedict von Ahlefeldt zu Haseldorf, ab 1593 Detlef von Ahlefeldt zu Haseldorf, ab 1608 Balthasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Steinburg, und Detlef Brockdorff zu Rixdorf und Gaarz, Probst zu Preetz, als Vormünder der Kinder des Detlef von Ahlefeldt zu Haseldorf, Prozessvertreter: Dr. Reiffstock, Dr. Johann Gödelmann, Dr. Malachias Ramminger, Dr. Paul Haffner, Dr. Christoph Behem, Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Sigismund Haffner, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Streitgegenstand: Streit um die angeblich gewaltsame Bergung des Schiffes "Der Pelikan", welches mit Gütern im Werte von tausend Gulden beladen war und drei Meilen vor Hamburg auf eine Sandbank gelaufen war; Behauptung des Hamburger Rats, dass das Schiff heilgeblieben sei und die Waren auf Ewer umgeladen werden sollten, dass dann aber auf Befehl der Gegenseite das Schiff durch Bewaffnete überfallen und zerstört und die Besatzung inhaftiert worden sei
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Kläger: Rat der Stadt Hamburg, Beklagte: Jasper von Buchwaldt und Hans Blome als Vormünder der Ölgard von Ahlefeldt zu Haselau und Kaden, und Benedict von Ahlefeldt zu Haseldorf, ab 1593 Detlef von Ahlefeldt zu Haseldorf, ab 1608 Balthasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Steinburg, und Detlef Brockdorff zu Rixdorf und Gaarz, Probst zu Preetz, als Vormünder der Kinder des Detlef von Ahlefeldt zu Haseldorf, Prozessvertreter: Dr. Reiffstock, Dr. Johann Gödelmann, Dr. Malachias Ramminger, Dr. Paul Haffner, Dr. Christoph Behem, Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Sigismund Haffner, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Streitgegenstand: Streit um die angeblich gewaltsame Bergung des Schiffes "Der Pelikan", welches mit Gütern im Werte von tausend Gulden beladen war und drei Meilen vor Hamburg auf eine Sandbank gelaufen war; Behauptung des Hamburger Rats, dass das Schiff heilgeblieben sei und die Waren auf Ewer umgeladen werden sollten, dass dann aber auf Befehl der Gegenseite das Schiff durch Bewaffnete überfallen und zerstört und die Besatzung inhaftiert worden sei
LASH, Abt. 390 Nr. 147
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1574-1609
Enthält: RKG 1574-1608 (1574-1609); Vertrag vom 30.10.1494 über den Verkauf der "Burg Haseldorf" durch König Johann an Hans von Ahlefeldt, mit schematischen Abzeichnungen der Siegel des Königs und mitsiegelnder holsteinischer Adeliger (Q 24, Nr. 17); Bestätigung eines 1415 durch Kaiser Sigismund der Stadt Hamburg erteilten Privilegs über die Bergung von Gütern aus Schiffbrüchen 1566 durch Kaiser Maximilian II. (Q25, BII. 66-85); "Schiffsbücher" und Abrechnungen der Partenreeder des Schiffes "Pelikan", unter anderem des Lütke Edingk, Hieronymus Lampe und Heinrich Kremes, der Schiffer Hans Schutte und Heinrich Focke, der Witwe des Hans Borstel und des Vormunds des Kindes des Dietrich Borchert, auch der Schiffer des "Pelikan" Peter Marks, dann Heinrich Kremner zu Hamburg aus den Jahren 1572-1580 (Q 25, BII. 272-296);
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ