Schriftwechsel mit Ellwangen wegen des Kondominatsortes Killingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Bü 575
Schubl. 46, Fasc. 6 u. 3
B 5, F. 3b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher
Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher >> 8. BEZIEHUNGEN ZU AUSWÄRTIGEN HERRSCHAFTEN, RECHTSSTREITIGKEITEN >> 8.2 Ellwangen betreffend Kondominatsort Killingen und Sonstiges >> 8.2.1 Kondominatsort Killingen
1736-1787
Enthält: 1) Beteiligung der Woellwarth'schen Untertanen in Killingen an den Kosten für die Reparatur des Schul- und Mesnerhauses im Pfarrort Röhlingen, 4 Schr., 1736, 1765; - 2) Schuldforderung des Antoni Methmann aus Killingen an den Comburger Untertan Georg (Michael) Schneider in Winzenweiler, 2 schr., 1761; - 3) ellwangischer Verzicht auf die Erhebung der Accise von den Woellwarth'schen Untertanen in Killingen, 2 Schr., 1763-1764; - 4) Auslösung des vom Woellwarth'schen Schultheißen Jacob Hauber gekauften "Kalterackers" in Killingen durch die Blutsverwandten des Verkäufers, die Vettern Johannes und Johannes Oberbacher, beide ellwangische Untertanen in Killingen, 4 Schr., 1767; - 5) Gesuch um Lieferung von Bauholz aus den ellwangischen Kammerwaldungen zum Wiederaufbau des durch Blitzschlag zerstörten Hauses des Woellwarth'schen Untertanen Isidorius Holzinger in Killingen, 1 Schr., 1770; - 6) Entfernung von widerrechtlich gesetzten Marksteinen des pröpstlichen Amts Rötlen in Killingen durch die beiden Ortsherrschaften Stiftskapitel Ellwangen und Woellwarth, 1 Schr., 1772; - 7) Verpflichtung der Woellwarth'schen Untertanen in Killingen zur Unterstützung des cand. theol. et jur. canon. Laurentius Wörner aus Ellwangen bei eventueller Bedürftigkeit durch Verschreibung ihrer Gemeindenutzungen, 5 Schr., 1777; - 8) Zahlung von Alimenten durch Michael Methmann aus Killingen an Anna Gressinger aus Bühlertann für ihr gemeinsames uneheliches Kind, 1 Schr., 1778; - 9) Woellwarth'scher Protest gegen die Anwendung des ellwangischen Ausfuhrverbots für Holz und Kohle auf die Woellwarth'schen Untertanen in Killingen, 2 Schr., 1780; - 10) Ellwangischer Vorschlag zum Austausch der 3 pröpstlichen Untertanen in Killingen und von weiteren ellwangischen Untertanen im Amt Heuchlingen - Abtsgmünd gegen die Woellwarth'schen Untertanen in Röthardt, Rötenberg und Westhausen, 4 Schr., 1787
1 Bü (10 Teilbü)
Archivale
Gressinger, Anna
Hauber; Jacob, Schultheiß in Killingen
Holzinger, Isidorius
Methmann, Michael
Methmann; Anton
Oberbacher, Johannes
Schneider; Georg Michael
Wörner, Laurentius
Bühlertann SHA
Ellwangen (Jagst) AA; Kloster bzw. Stift
Heuchlingen AA
Killingen : Röhlingen, Ellwangen (Jagst) AA
Röhlingen : Ellwangen (Jagst) AA; Schul- und Mesnerhaus
Rötenberg : Wasseralfingen, Aalen AA
Röthardt : Wasseralfingen, Aalen AA
Rötlen : Röhlingen, Ellwangen (Jagst) AA
Westhausen AA
Winzenweiler : Eutendorf, Gaildorf SHA; Mesnerhaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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27.11.2025, 15:29 MEZ
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