Nicolaus de Vinianis, erwählter Bischof von Potenza, durch Papst Bonifatius IX: besonders bestellter Auditor, lädt in der Klage des Deutschen Ordens gegen Fridericus Swop, Petrus Kumph, Hermannus Zolner, Johannes Sporlein, Fridericus Junckher, Henricus Amman, Paulus Junckher, Henricus Ecker, Fridericus Neydunk, Wylandus Steyer, Conradus Sley, Johannes Spengler, Henricus Schilher, Henricus Knewsslein dictus Rotsam, Seytz Sneyder, Hermannus Grefe, Johannes de Kolssheim (Kolgesheim), Bürger, und andere Mitbürger der Stadt Winsheim und gegen die Stadt wegen Beeinträchtigung der Gerichtsbarkeit und mit bewaffneter Hand erfolger Niederbrenung und Plünderung der Ordensbesitzungen in Rappenaw, Obnirczenn, Nidernczenn, Obernaltenbawr, Mitelntachsteten, Ykenheym, Preytenaw, Wybelbach, Würzburger Diözese, und seines Schadens von 2000 fl die genannten Bürger und die Gemeinde der Stadt Winsheim oder deren Prokurator zur Rechtsentscheidung auf den 60. Tag nach der z.T. wörtlich inserierten Ladung an seinen Sitz zu Parusii oder die jeweilige Residenz der Römischen Kurie, nachdem die Beklagten deswegen exkommuniziert, nachdem Bruder Rudiger de Dulcken, Rektor der Pfarrkirche zu Winsheim, durch den verstorbenen Papst Gregor IX. als Kommissar zwecks Untersuchung dieser Sache und zwecks Ladung der Beklagten bestellt worden war und nachdem die Ladung in der Domkirche zu Perugia und in der Domkirche zu Würzburg und in den Pfarrkirchen von Nova Civitate andreisch und Vffenheym öffentlich verkündet worden war. - Zeugen: Johannes Kottelstorffer, Rektor der Pfarrkirche zu Swinfurt, Henricus Grumbach, Kanoniker Mosepacensis, Henricus Faber de Montfort, Kleriker der Würzburger Diözese. - Siegler: Nicolaus de Vinianis
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Nicolaus de Vinianis, erwählter Bischof von Potenza, durch Papst Bonifatius IX: besonders bestellter Auditor, lädt in der Klage des Deutschen Ordens gegen Fridericus Swop, Petrus Kumph, Hermannus Zolner, Johannes Sporlein, Fridericus Junckher, Henricus Amman, Paulus Junckher, Henricus Ecker, Fridericus Neydunk, Wylandus Steyer, Conradus Sley, Johannes Spengler, Henricus Schilher, Henricus Knewsslein dictus Rotsam, Seytz Sneyder, Hermannus Grefe, Johannes de Kolssheim (Kolgesheim), Bürger, und andere Mitbürger der Stadt Winsheim und gegen die Stadt wegen Beeinträchtigung der Gerichtsbarkeit und mit bewaffneter Hand erfolger Niederbrenung und Plünderung der Ordensbesitzungen in Rappenaw, Obnirczenn, Nidernczenn, Obernaltenbawr, Mitelntachsteten, Ykenheym, Preytenaw, Wybelbach, Würzburger Diözese, und seines Schadens von 2000 fl die genannten Bürger und die Gemeinde der Stadt Winsheim oder deren Prokurator zur Rechtsentscheidung auf den 60. Tag nach der z.T. wörtlich inserierten Ladung an seinen Sitz zu Parusii oder die jeweilige Residenz der Römischen Kurie, nachdem die Beklagten deswegen exkommuniziert, nachdem Bruder Rudiger de Dulcken, Rektor der Pfarrkirche zu Winsheim, durch den verstorbenen Papst Gregor IX. als Kommissar zwecks Untersuchung dieser Sache und zwecks Ladung der Beklagten bestellt worden war und nachdem die Ladung in der Domkirche zu Perugia und in der Domkirche zu Würzburg und in den Pfarrkirchen von Nova Civitate andreisch und Vffenheym öffentlich verkündet worden war. - Zeugen: Johannes Kottelstorffer, Rektor der Pfarrkirche zu Swinfurt, Henricus Grumbach, Kanoniker Mosepacensis, Henricus Faber de Montfort, Kleriker der Würzburger Diözese. - Siegler: Nicolaus de Vinianis
Ritterorden, Urkunden 5799
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 19. Amt Reimlingen
1393 Juli 4
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Perugia
Literatur: Regest: Windsheimer Urkundenbuch Nr. 608
Originaldatierung: Datum et actum Perusii in damibus habitacionis nostre apud Sanctum Augustinum situatis ... die veneris quarta mensis Julii ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., latein. Notariatsinstrument, Perg. (beschädigt), mit Notariatssignet des Henricus Kimonis, Kleriker der Diözese Mainz und Schreiber des Ausstellers. - 2. Abschrift des Stephanus Kheull, 17. Jahrhundert, Papierlibell 5 Blatt.
Literatur: Regest: Windsheimer Urkundenbuch Nr. 608
Originaldatierung: Datum et actum Perusii in damibus habitacionis nostre apud Sanctum Augustinum situatis ... die veneris quarta mensis Julii ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., latein. Notariatsinstrument, Perg. (beschädigt), mit Notariatssignet des Henricus Kimonis, Kleriker der Diözese Mainz und Schreiber des Ausstellers. - 2. Abschrift des Stephanus Kheull, 17. Jahrhundert, Papierlibell 5 Blatt.
Vinianis, Nikolaus de
Schwab, Friedrich
Kumpf, Peter
Zolner, Hermann
Sporlein, Johannes
Junker, Friedrich
Amman, Heinrich
Junker, Paulus
Ecker, Heinrich
Neydunk, Friedrich
Steyer, Wieland
Sley, Konrad
Spengler, Johannes
Schilher, Heinrich, Kneuslein gen. Rotsam, Heinrich
Schneider, Seitz
Grefe, Hermann
Külsheim, Johannes v.
Gregor IX. (Papst)
Dulcken, Rüdiger v.
Kottelsdofer, Johannes
Grumbach, Heinrich
Faber v. Montfort, Heinrich
Kimonis, Heinrich
Perugia (Italien), Ausstellungsort
Potenza (Italien)
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Reichsstadt
Rappenau (Gde. Obernzenn, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Oberaltenbernheim (Gde. Obernzenn, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Obernzenn (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Unternzenn (Gde. Obernzenn, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Ickelheim (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Breitenau (Gde. Obernzenn, Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim)
Wimmelbach (Gde. Obernzenn, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Würzburg, Diözese
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Pfarrkirche
Uffenheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Neustadt a.d.Aisch (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim) Kirche
Schweinfurt, Kirche
Mosbach (Lkr. Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg)
Würzburg, Domkirche
Perugia, Domkirche
Mainz (Rheinland-Pfalz), Diözese
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
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- 19. Amt Reimlingen (Gliederung)