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Wegzug, Oberamt Cannstatt
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Enthält: Bericht des Oberamts Cannstatt über zurückgekommene Auswanderer sowie bürgerliche Verhältnisse des aus der Schweiz zurückgekehrten Johann Friedrich Schnaitmann und seiner Familie, Rückweisung des Sohnes Jakob Friedrich mit Frau und Kindern in die Schweiz, Auswanderungsgesuch der Witwe Aldinger mit ihren 2 Kindern und des Andreas Wilhelm Idler mit Frau und 3 Kindern von Fellbach sowie Rückkehr des Idler mit seiner Familie, Gesuch des Finanzrats und Kameralverwalters Glocker in Stuttgart um Genehmigung zur Auswanderung seines Neffen Theodor Glocker, Sohn des verstorbenen Postmeisters Glocker in Esslingen
Darin: Fellbach: Verzeichnis derjenigen Personen, welche nach geschehener Aufkündigung ihres Untertanen- und Bürgerrechts und nach bereits angetretener Auswanderung wieder zurückgekehrt sind, aufgestellt am 20.07.1817; Reisepass des Johann Friedrich Schnaitmann, ausgestellt am 04.06.1817 in Neuchatel (französisch); Heiratsbeglaubigung für Jakob Friedrich Schnaitmann, ausgestellt am 13.09.1908 in Neuchatel (französisch); Taufschein der Elisabeth Pieri, geb. 08.10.1789 in Schwarzenegg, Kanton Bern (Eheschließung mit Jakob Friedrich Schnaitmann am 09.05.1807); Führungszeugnis des Johann Friedrich Schnaitmann von Fellbach zwecks Auswanderung mit seiner Frau und seinem Sohn Jakob Friedrich, ausgestellt Fellbach, 08.06.1803; Führungszeugnis des Jakob Friedrich Schnaitmann, ausgestellt Neuchatel, 10.06.1817 (französisch)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.