Baden-Baden (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Urkunden >> Größere Territorien >> Baden-Baden
712-1803
Überlieferungsgeschichte
In beiden Markgrafschaften, Baden-Baden und Baden-Durlach, häufige Flüchtungen der Archive durch die oberrheinischen Kriege der Frühen Neuzeit, starke Verluste durch den Brand von Baden-Baden 1691 und Durlach 1689. Vereinigung des baden-badischen Archivs in Rastatt mit dem durlachischen Archiv in Basel im Schloss Rastatt 1771, 1792 Übersiedlung in das neue Archivgebäude am Karlsruher Zirkel. Integration der Archive der Grafschaft Eberstein und der säkularisierten Klöster Gottesaue und Schwarzach. Einreihung vor allem personenbezogener Urkunden in das neu geschaffene "Haus- und Staatsarchiv", GLA 46, in den 1870er Jahren und der ältesten Urkunden in die Bestände A-E, der gerollten Beraine in das Rödelselekt.
Inhalt und Bewertung
Badische Orte A-Z
Vorbemerkung zum Online-Findmittel: Die Findmittel für die Bestände der Badischen Urkunden GLA 36-38 wurden in den Jahren 2019 und 2020 im Rahmen eines Projekts der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg von Frau Dr. Rebecca Rose und Herrn Gabriel Meyer, mit Unterstützung von Herrn Dominique Frings, redaktionell überarbeitet und mit Deskriptoren versehen. Alle Urkunden wurden digitalisiert und stehen im Internet zur Ansicht bereit. Karlsruhe, im Dezember 2020 Dr. Rainer Brüning
In beiden Markgrafschaften, Baden-Baden und Baden-Durlach, häufige Flüchtungen der Archive durch die oberrheinischen Kriege der Frühen Neuzeit, starke Verluste durch den Brand von Baden-Baden 1691 und Durlach 1689. Vereinigung des baden-badischen Archivs in Rastatt mit dem durlachischen Archiv in Basel im Schloss Rastatt 1771, 1792 Übersiedlung in das neue Archivgebäude am Karlsruher Zirkel. Integration der Archive der Grafschaft Eberstein und der säkularisierten Klöster Gottesaue und Schwarzach. Einreihung vor allem personenbezogener Urkunden in das neu geschaffene "Haus- und Staatsarchiv", GLA 46, in den 1870er Jahren und der ältesten Urkunden in die Bestände A-E, der gerollten Beraine in das Rödelselekt.
Inhalt und Bewertung
Badische Orte A-Z
Vorbemerkung zum Online-Findmittel: Die Findmittel für die Bestände der Badischen Urkunden GLA 36-38 wurden in den Jahren 2019 und 2020 im Rahmen eines Projekts der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg von Frau Dr. Rebecca Rose und Herrn Gabriel Meyer, mit Unterstützung von Herrn Dominique Frings, redaktionell überarbeitet und mit Deskriptoren versehen. Alle Urkunden wurden digitalisiert und stehen im Internet zur Ansicht bereit. Karlsruhe, im Dezember 2020 Dr. Rainer Brüning
5083 Urkunden (Nr. 1-5046)
Bestand
Inventare des Großherzoglich Badischen General-Landesarchivs, 4. Band, Karlsruhe 1911, S. 262-277; Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 2, Urkundenbestände, bearb. von Hansmartin Schwarzmaier und Gabriele Wüst, Stuttgart 1996, S. 228-234.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ