Vor dem Gericht zu Geisenheim im Rheingau ("Rinckauw"), Mainzer Bistums, verkaufen Johan Beielstein d.A.und seine Ehefrau Katharina, sein Vetter Hans Beielstein d.J. und seine Ehefrau Margret den ehrenhaften und wohlweisen Elias ("Helias") Faust und Henrich Messer, Brudermeistern der St. Anna-Bruderschaft zu den Predigern in Mainz, zum Almosen, das man armen Leuten jeden Dienstag reicht, 5 fl. Mainzer Währung (zu je 24 Albus) Wiederkaufsgült, fällig auf St. Laurentiustag, für 100 fl., die zu Winkel ausbezahlt worden sind, und verlegen zu Unterpfand folgende Eigengüter: 1) Das erste Ehepaar: 3 Viertel Weingarten "vffm Breidert" (A. gegen Johannisberg ("Johanperg") Wendel Saal, gegen Geisenheim Jakob Windenbecker), 1 1/2 Viertel daselbst (A. Thönges ("Dungess") Neidt, Hafner, und Wendel Saal),. 2) das zweite Ehepaar: 3 Viertel Weingarten daselbst (Angrenzer: Wolff Becker, Jost Arweiler). S. des Gerichts. "Der geben ist [...] funffhundert funffvnndneuntzigsten jaar".

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