König Ludwig IV. von Bayern, bekennt den Herzögen Johann II. dem Älteren und Erich I. von Sachsen-Lauenburg für die Ausgaben des ersten bei seiner Wahl 2200 Mark Silber schuldig zu sein und verspricht die Hälfte an kommenden, die andere an den nächstfolgenden Weihnachten zu zahlen. Die Herren von Troninge, von Nife, Andreas von Bruneck, Konrad von Honlo [Hohenlohe?], Eberhard III. von Breuberg, Rudolf von Wertheim, Mundschenk Eberhard von Strahlenberg und Gerhard von Bruneck,versprechen im Nichtzahlungsfalle durch je einen Knappen in Mainz Einlager zu halten, jeder mit 2 Pferden. verlässt der Knappe den Ort, so ist der Herr zum Einlager verpflichtet. d.d. Frankenfort anno dm. MCCCXIIII XI kal. novembris.
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König Ludwig IV. von Bayern, bekennt den Herzögen Johann II. dem Älteren und Erich I. von Sachsen-Lauenburg für die Ausgaben des ersten bei seiner Wahl 2200 Mark Silber schuldig zu sein und verspricht die Hälfte an kommenden, die andere an den nächstfolgenden Weihnachten zu zahlen. Die Herren von Troninge, von Nife, Andreas von Bruneck, Konrad von Honlo [Hohenlohe?], Eberhard III. von Breuberg, Rudolf von Wertheim, Mundschenk Eberhard von Strahlenberg und Gerhard von Bruneck,versprechen im Nichtzahlungsfalle durch je einen Knappen in Mainz Einlager zu halten, jeder mit 2 Pferden. verlässt der Knappe den Ort, so ist der Herr zum Einlager verpflichtet. d.d. Frankenfort anno dm. MCCCXIIII XI kal. novembris.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 46
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1314
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit angehängtem sehr beschädigtem Siegel
Verzeichnung
1314 Oktober 22 Frankfurt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ