Mannrecht: Sebastian Künckhelin
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5059
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1601 März 3, Zinstag (= Dienstag) nach Invocavit
Regest: Schultheiss und Richter zu Hundersingen auf der Alb Münsinger Amts Uracher Vogtei bekennen: Sebastian Künckhelin, der sich vor längerer Zeit nach Reutlingen begeben und sich dort bürgerlich niedergelassen hat, ist der eheliche Sohn des Hans Künckhelin selig, gewesenen Bürgers zu Hundersingen, und der Ursula Hauser, selig. Diese sind vor ungefähr 70 Jahren in Hundersingen zu Kirche und Strasse gegangen (= getraut worden). Sebastian Künckhelin ist mit seiner jetzt verstorbenen Hausfrau Appolonia Kley, von Bremelau Bemmelbergischer Herrschaft gebürtig, vor ungefähr 30 Jahren zu Hundersingen zu Kirche und Strasse gegangen. Sie haben da 3 Kinder, die noch alle leben, miteinander erzeugt: Magdalena, Georg und Anna. Man hätte sie alle noch länger zu Miteinwohnern haben mögen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Eingelegt und abgelesen den 7. März 1601.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Eingelegt und abgelesen den 7. März 1601.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Bürgermeister und Gericht, als Oberrichter, mit dem Insigel der Stadt Münsingen
Siegel (Erhaltung): dieses in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): dieses in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ