Gesundheitsamt Sinsheim (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 446 Sinsheim
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Inneres, Soziales und Umwelt >> Gesundheitsämter >> Sinsheim
(1874-) 1933-1995
Überlieferungsgeschichte
Die Zugangsbestände 446 Zugang 1990-26, 446 Zugang 1993-80 und 446 Zugang 2002-64 wurden aufgelöst und vollständig integriert.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält zahlreiche Unterlagen zur Verwaltung des Gesundheitsamtes Sinsheim beginnend mit der Einrichtung des Amtes zu Beginn der 1930er Jahren. Auch die Akten zu den Fachaufgaben des Gesundheitsamtes reichen bis in die Anfänge des Amtes zurück. Einzelne Akten reichen aber auch in die Zeit vor der Einrichtung der Gesundheitsämter zurück. Der Bestand enthält Akten aus allen Aufgabengebieten eines Staatlichen Gesundheitsamtes: Dienstbetrieb, Heilpersonal, Gesundheitsfürsorge (Mütterberatung, Schulhygiene), Gesundheitspolizei (Erb- und Rassenpflege, Heil- und Pflegeanstalten, übertragbare Krankheiten) und Ortshygiene, Vertrauensärztliche und amtsärztliche Tätigkeit. Die einzelnen Akten enthalten zahlreiche personenbezogene Daten.
Schwerpunkte liegen hier in der Überwachung der Apotheken (Betäubungsmittelabgabe), der Gesundheitsfürsorge und der Gesundheitspolizei. Die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten kommt ein besonderer Schwerpunkt zu. Zahlreiche Unterlagen belegen die Bekämpfung von Krankheiten mit Hilfe vom Impfungen (Polio usw.). Ein weiterer Schwerpunkt der Überlieferung bilden die zahlreichen Personalakten der Bediensteten des Gesundheitsamtes. Hier finden sich auch die Unterlagen der beim Gesundheitsamt angestellten Ärzte. Die übernommenen Tuberkulose-Einzelfallakten stammen aus der Zeit der 1930er und 1940er Jahre und bilden ebenso, wie die gleichfalls in der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit entstandenen amtsärztlichen und gerichtsärztliche Zeugnisse aussagekräftige Unterlagen.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält zahlreiche Unterlagen zur Verwaltung des Gesundheitsamtes Sinsheim beginnend mit der Einrichtung des Amtes zu Beginn der 1930er Jahren. Auch die Akten zu den Fachaufgaben des Gesundheitsamtes reichen bis in die Anfänge des Amtes zurück. Einzelne Akten reichen aber auch in die Zeit vor der Einrichtung der Gesundheitsämter zurück. Der Bestand enthält Akten aus allen Aufgabengebieten eines Staatlichen Gesundheitsamtes: Dienstbetrieb, Heilpersonal, Gesundheitsfürsorge (Mütterberatung, Schulhygiene), Gesundheitspolizei (Erb- und Rassenpflege, Heil- und Pflegeanstalten, übertragbare Krankheiten) und Ortshygiene, Vertrauensärztliche und amtsärztliche Tätigkeit. Die einzelnen Akten enthalten zahlreiche personenbezogene Daten. Schwerpunkte liegen hier in der Überwachung der Apotheken (Betäubungsmittelabgabe), der Gesundheitsfürsorge und der Gesundheitspolizei. Die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten kommt ein besonderer Schwerpunkt zu. Zahlreiche Unterlagen belegen die Bekämpfung von Krankheiten mit Hilfe vom Impfungen (Polio usw.). Ein weiterer Schwerpunkt der Überlieferung bilden die zahlreichen Personalakten der Bediensteten des Gesundheitsamtes. Hier finden sich auch die Unterlagen der beim Gesundheitsamt angestellten Ärzte. Die übernommenen Tuberkulose-Einzelfallakten stammen aus der Zeit der 1930er und 1940er Jahre und bilden ebenso, wie die gleichfalls in der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit entstandenen amtsärztlichen und gerichtsärztliche Zeugnisse aussagekräftige Unterlagen. Einzelne Unterlagen unterliegen personenbezogenen Sperr- und Schutzfristen. Die Zugangsbestände 446 Zugang 1990-26, 446 Zugang 1993-80 und 446 Zugang 2002-64 wurden aufgelöst und vollständig integriert. Dr. Jürgen Treffeisen (Oktober 2021)
Literatur: Jürgen Treffeisen und Gebhard Füßler, Das Bewertungsmodell "Akten der staatlichen Gesundheitsämter" des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Robert Kretzschmar (Hg), Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg (Werkhefte der staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Serie A Heft 7), Stuttgart 1997, S. 249-274.
Die Zugangsbestände 446 Zugang 1990-26, 446 Zugang 1993-80 und 446 Zugang 2002-64 wurden aufgelöst und vollständig integriert.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält zahlreiche Unterlagen zur Verwaltung des Gesundheitsamtes Sinsheim beginnend mit der Einrichtung des Amtes zu Beginn der 1930er Jahren. Auch die Akten zu den Fachaufgaben des Gesundheitsamtes reichen bis in die Anfänge des Amtes zurück. Einzelne Akten reichen aber auch in die Zeit vor der Einrichtung der Gesundheitsämter zurück. Der Bestand enthält Akten aus allen Aufgabengebieten eines Staatlichen Gesundheitsamtes: Dienstbetrieb, Heilpersonal, Gesundheitsfürsorge (Mütterberatung, Schulhygiene), Gesundheitspolizei (Erb- und Rassenpflege, Heil- und Pflegeanstalten, übertragbare Krankheiten) und Ortshygiene, Vertrauensärztliche und amtsärztliche Tätigkeit. Die einzelnen Akten enthalten zahlreiche personenbezogene Daten.
Schwerpunkte liegen hier in der Überwachung der Apotheken (Betäubungsmittelabgabe), der Gesundheitsfürsorge und der Gesundheitspolizei. Die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten kommt ein besonderer Schwerpunkt zu. Zahlreiche Unterlagen belegen die Bekämpfung von Krankheiten mit Hilfe vom Impfungen (Polio usw.). Ein weiterer Schwerpunkt der Überlieferung bilden die zahlreichen Personalakten der Bediensteten des Gesundheitsamtes. Hier finden sich auch die Unterlagen der beim Gesundheitsamt angestellten Ärzte. Die übernommenen Tuberkulose-Einzelfallakten stammen aus der Zeit der 1930er und 1940er Jahre und bilden ebenso, wie die gleichfalls in der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit entstandenen amtsärztlichen und gerichtsärztliche Zeugnisse aussagekräftige Unterlagen.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält zahlreiche Unterlagen zur Verwaltung des Gesundheitsamtes Sinsheim beginnend mit der Einrichtung des Amtes zu Beginn der 1930er Jahren. Auch die Akten zu den Fachaufgaben des Gesundheitsamtes reichen bis in die Anfänge des Amtes zurück. Einzelne Akten reichen aber auch in die Zeit vor der Einrichtung der Gesundheitsämter zurück. Der Bestand enthält Akten aus allen Aufgabengebieten eines Staatlichen Gesundheitsamtes: Dienstbetrieb, Heilpersonal, Gesundheitsfürsorge (Mütterberatung, Schulhygiene), Gesundheitspolizei (Erb- und Rassenpflege, Heil- und Pflegeanstalten, übertragbare Krankheiten) und Ortshygiene, Vertrauensärztliche und amtsärztliche Tätigkeit. Die einzelnen Akten enthalten zahlreiche personenbezogene Daten. Schwerpunkte liegen hier in der Überwachung der Apotheken (Betäubungsmittelabgabe), der Gesundheitsfürsorge und der Gesundheitspolizei. Die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten kommt ein besonderer Schwerpunkt zu. Zahlreiche Unterlagen belegen die Bekämpfung von Krankheiten mit Hilfe vom Impfungen (Polio usw.). Ein weiterer Schwerpunkt der Überlieferung bilden die zahlreichen Personalakten der Bediensteten des Gesundheitsamtes. Hier finden sich auch die Unterlagen der beim Gesundheitsamt angestellten Ärzte. Die übernommenen Tuberkulose-Einzelfallakten stammen aus der Zeit der 1930er und 1940er Jahre und bilden ebenso, wie die gleichfalls in der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit entstandenen amtsärztlichen und gerichtsärztliche Zeugnisse aussagekräftige Unterlagen. Einzelne Unterlagen unterliegen personenbezogenen Sperr- und Schutzfristen. Die Zugangsbestände 446 Zugang 1990-26, 446 Zugang 1993-80 und 446 Zugang 2002-64 wurden aufgelöst und vollständig integriert. Dr. Jürgen Treffeisen (Oktober 2021)
Literatur: Jürgen Treffeisen und Gebhard Füßler, Das Bewertungsmodell "Akten der staatlichen Gesundheitsämter" des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Robert Kretzschmar (Hg), Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg (Werkhefte der staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Serie A Heft 7), Stuttgart 1997, S. 249-274.
1215 Akten (Nr. 1-1215)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ