Mündliche Anfrage im Parlament zu den Baukosten der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D671002/603
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1967 >> März
18. März 1967
(O-Ton) Hermann Person, Dr., MdL, CDU, Freiburg: Anfrage zum Bau der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg: Warum hat kein Architektenwettbewerb stattgefunden? Woher resultiert die drastische Erhöhung der Baukosten? / (0'55)
(O-Ton) Kurt Angstmann, SPD, Finanzminister von Baden-Württemberg: Genehmigte Gesamtbaukosten / Mehrkosten sind derzeit nicht erkennbar / Schlussabrechnung in 6-8 Monaten / 60 Millionen liegen im Bereich des Möglichen / Zahlenmaterial zur Entwicklung der Baukosten / Verzicht auf Architektenwettbewerb wegen fehlender exakter Unterlagen, etwa Vorplanung / Beschleunigtes Verfahren: eineinhalb Jahre Zeitgewinn / Ab 1968 sollen auch Real- und Volksschullehrer in Ludwigsburg ausgebildet werden / (Auf eine Zusatzfrage des CDU-Abgeordneten Weng:) Hochschulbauten im Stile der PH Ludwigsburg werden künftig nicht mehr finanziert werden können / Kostensenkung durch bessere Raumausnutzung durch verlängerten Vorlesungsbetrieb / (Auf eine Zusatzfrage des CDU-Abgeordneten Person:) Die Landesregierung wird gesondert zur Denkschrift des Rechnungshofes Stellung nehmen / (7'42)
(O-Ton) Kurt Angstmann, SPD, Finanzminister von Baden-Württemberg: Genehmigte Gesamtbaukosten / Mehrkosten sind derzeit nicht erkennbar / Schlussabrechnung in 6-8 Monaten / 60 Millionen liegen im Bereich des Möglichen / Zahlenmaterial zur Entwicklung der Baukosten / Verzicht auf Architektenwettbewerb wegen fehlender exakter Unterlagen, etwa Vorplanung / Beschleunigtes Verfahren: eineinhalb Jahre Zeitgewinn / Ab 1968 sollen auch Real- und Volksschullehrer in Ludwigsburg ausgebildet werden / (Auf eine Zusatzfrage des CDU-Abgeordneten Weng:) Hochschulbauten im Stile der PH Ludwigsburg werden künftig nicht mehr finanziert werden können / Kostensenkung durch bessere Raumausnutzung durch verlängerten Vorlesungsbetrieb / (Auf eine Zusatzfrage des CDU-Abgeordneten Person:) Die Landesregierung wird gesondert zur Denkschrift des Rechnungshofes Stellung nehmen / (7'42)
0:09:02; 0'09
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Ludwigsburg LB
Finanzen: Baukosten
Schule: Pädagogische Hochschule
Sparen
Wettbewerb; Architekturwettbewerb
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ