Schreiben 1543 - 1547
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 495 Bü 5 a
A 495 Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 495 Königsbronn
Königsbronn >> Akten >> 2. Verhältnis zu Kaiser und Reich sowie zum Haus Österreich
1543-1547
1543 Mai 27, Genua
Kaiser Karl V. lädt den Abt von Kloster Königsbronn zum Reichstag am 30. November 1543 nach Speyer.
Abschrift
1543 September 12
Herzog Ulrich von Württemberg befiehlt seinen Räten, Kloster Königsbronn bei den Verhandlungen wegen des Unterhalts des Kammergerichts zu vertreten.
Auszug
1543 November 9
Jörg Heinrich von Wöllwarth, Oberpfleger zu Heidenheim, und Ambrosius Boxler, Konventuale zu Königsbronn, bitten Herzog Ulrich, das Kloster auf dem Reichstag zu Speyer zu vertreten.
Ausfertigung
1543 - 1545
Ansprüche Österreichs auf Kloster Königsbronn
2 Unterfaszikel
1544 Februar 4, Prag
König Ferdinand befiehlt der Stadt Pfullendorf, den Prior und die Mönche von Kloster Königsbronn im Falle ihrer Vertreibung durch Herzog Ulrich von Württemberg aufzunehmen und ihnen den dortigen Königsbronner Hof samt Nutzung zu überlassen.
Ausfertigung
1544 Mai 3, Speyer
Beglaubigungsschreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich von Württemberg für seine Räte und Kommissarien.
Ausfertigung
1544 September 3, Wien
König Ferdinand beauftragt den Abt von Kloster Salem, im Kloster Königsbronn einen Prälaten, und zwar wenn er tauglich, den dortigen Prior Ambrosius, einzusetzen, und dem Kloster bei der Aufrichtung eines Konvents behilflich zu sein.
Ausfertigung
1544 November 30, Wien,
König Ferdinand teilt dem neugewählten Abt Ambrosius von Königsbronn mit, dass er zur Wiederherstellung des Klosters die Einkünfte des Königsbronner Hofes in Pfullendorf freigegeben habe und dass der kaiserliche Rat Dr. Kneller mit Herzog Ulrich von Württemberg wegen eines Schirmgelds und des Jagens verhandeln werde.
Ausfertigung
1545 September 25, Herrenberg
Antwort Herzog Ulrichs von Württemberg, er werde sich wegen eines Schirmgelds auf Verhandlungen einlassen.
Abschrift
1546 Januar - März
Ladung zum Reichstag nach Regensburg auf den 15. März 1546
3 Schr.
1547 September 9, Augsburg
Kaiser Karl V. gebietet Herzog Ulrich von Württemberg, die Beschwerden von Kloster Königsbronn über Schweinehatzen, Frondienste und anderes abzustellen, das Kloster bei seinen Rechten zu belassen, dem Kloster 1200 Gulden Kriegskosten zu erstatten und sich mit einem Schirmgeld von 50 Gulden zu begnügen.
Ausfertigung
Kaiser Karl V. lädt den Abt von Kloster Königsbronn zum Reichstag am 30. November 1543 nach Speyer.
Abschrift
1543 September 12
Herzog Ulrich von Württemberg befiehlt seinen Räten, Kloster Königsbronn bei den Verhandlungen wegen des Unterhalts des Kammergerichts zu vertreten.
Auszug
1543 November 9
Jörg Heinrich von Wöllwarth, Oberpfleger zu Heidenheim, und Ambrosius Boxler, Konventuale zu Königsbronn, bitten Herzog Ulrich, das Kloster auf dem Reichstag zu Speyer zu vertreten.
Ausfertigung
1543 - 1545
Ansprüche Österreichs auf Kloster Königsbronn
2 Unterfaszikel
1544 Februar 4, Prag
König Ferdinand befiehlt der Stadt Pfullendorf, den Prior und die Mönche von Kloster Königsbronn im Falle ihrer Vertreibung durch Herzog Ulrich von Württemberg aufzunehmen und ihnen den dortigen Königsbronner Hof samt Nutzung zu überlassen.
Ausfertigung
1544 Mai 3, Speyer
Beglaubigungsschreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich von Württemberg für seine Räte und Kommissarien.
Ausfertigung
1544 September 3, Wien
König Ferdinand beauftragt den Abt von Kloster Salem, im Kloster Königsbronn einen Prälaten, und zwar wenn er tauglich, den dortigen Prior Ambrosius, einzusetzen, und dem Kloster bei der Aufrichtung eines Konvents behilflich zu sein.
Ausfertigung
1544 November 30, Wien,
König Ferdinand teilt dem neugewählten Abt Ambrosius von Königsbronn mit, dass er zur Wiederherstellung des Klosters die Einkünfte des Königsbronner Hofes in Pfullendorf freigegeben habe und dass der kaiserliche Rat Dr. Kneller mit Herzog Ulrich von Württemberg wegen eines Schirmgelds und des Jagens verhandeln werde.
Ausfertigung
1545 September 25, Herrenberg
Antwort Herzog Ulrichs von Württemberg, er werde sich wegen eines Schirmgelds auf Verhandlungen einlassen.
Abschrift
1546 Januar - März
Ladung zum Reichstag nach Regensburg auf den 15. März 1546
3 Schr.
1547 September 9, Augsburg
Kaiser Karl V. gebietet Herzog Ulrich von Württemberg, die Beschwerden von Kloster Königsbronn über Schweinehatzen, Frondienste und anderes abzustellen, das Kloster bei seinen Rechten zu belassen, dem Kloster 1200 Gulden Kriegskosten zu erstatten und sich mit einem Schirmgeld von 50 Gulden zu begnügen.
Ausfertigung
1 Bü (5 cm)
Archivale
Boxler, Ambrosius
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Wöllwarth, Jörg Heinrich von
Genua, Reg. Ligurien [I]
Heidenheim an der Brenz HDH
Herrenberg BB
Pfullendorf SIG
Prag [CZ]
Regensburg R
Salem FN; Kloster
Speyer SP
Wien [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
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