Gottfried von Eppstein-Münzenberg Graf zu Diez verkauft Landgraf Wilhelm von Hessen die Hälfte von Eppstein mit Zubehör, Kostheim mit Ausnahme der Vogtei, Hof Mechthildshausen mit dem Gericht, Delkenheim, Massenheim, Diedenbergen, Wallau, Breckenheim, Nordenstadt mit Ausnahme der Rechte, die Graf Adolf von Nassau an Nordenstadt besitzt, die Hoheitsrechte über Igstadt, Oberliederbach mit zugehörigen Gefällen, Unterliederbach, die halbe Gemarkung Oberliederbach, Leibeigene und Hof zu Münster, Hof Hausen, Nutzungen von den Leibeigenen zu Flörsheim, Hochheim, Wicker, Marxheim, Kastel, Eddersheim, Hattenheim, Igstadt, Sindlingen und Erbenheim, Rechte an der Rheinfähre zu Weisenau, die Mainfähre zu Flörsheim und Höchst für 55.829 rheinische Gulden unter gewissen Einschränkungen auf Wiederkauf. Von der Kaufsumme wurden 4.000 Gulden bar bezahlt, der Rest der Summe wird auf die Schlösser Altkatzenelnbogen und Hadamar angewiesen.
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Gottfried von Eppstein-Münzenberg Graf zu Diez verkauft Landgraf Wilhelm von Hessen die Hälfte von Eppstein mit Zubehör, Kostheim mit Ausnahme der Vogtei, Hof Mechthildshausen mit dem Gericht, Delkenheim, Massenheim, Diedenbergen, Wallau, Breckenheim, Nordenstadt mit Ausnahme der Rechte, die Graf Adolf von Nassau an Nordenstadt besitzt, die Hoheitsrechte über Igstadt, Oberliederbach mit zugehörigen Gefällen, Unterliederbach, die halbe Gemarkung Oberliederbach, Leibeigene und Hof zu Münster, Hof Hausen, Nutzungen von den Leibeigenen zu Flörsheim, Hochheim, Wicker, Marxheim, Kastel, Eddersheim, Hattenheim, Igstadt, Sindlingen und Erbenheim, Rechte an der Rheinfähre zu Weisenau, die Mainfähre zu Flörsheim und Höchst für 55.829 rheinische Gulden unter gewissen Einschränkungen auf Wiederkauf. Von der Kaufsumme wurden 4.000 Gulden bar bezahlt, der Rest der Summe wird auf die Schlösser Altkatzenelnbogen und Hadamar angewiesen.
331, U 310
331 Herrschaft Eppstein
Herrschaft Eppstein >> 1 Urkunden >> 1476-1500
1492 Februar 27
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel; Abschrift 16. Jh., Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben 1492 Montag nach Matthias
Zugang 1. Januar 1880 aus Darmstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ