Die Zeit drängt - die Entschädigung der Zwangsarbeiter des Dritten Reiches
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993211/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> März 1999
Mittwoch, 31. März 1999
10 Millionen Fremd- und Zwangsarbeiter waren auf dem Gebiet des Deutschen Reiches in den Jahren von 1939 bis 1945 beschäftigt. Ihr Schicksal wurde lange Zeit von den Verantwortlichen in der Politik, wie auch von den Historikern viel zu wenig wahrgenommen. Seitdem in den USA eine Sammelklage ehemaliger Zwangsarbeiter gegen betroffene Firmen in Deutschland vorbereitet wird, vergeht aber kaum ein Tag, an dem nicht in der Öffentlichkeit über Entschädigungszahlungen nachgedacht wird. Es geht vor allem um die Höhe, wer überhaupt zahlt und wer die Nutznießer sind.
Studio-Diskussion über die Entschädigung der Zwangsarbeiter des Dritten Reiches mit Karol Gawlowski, stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung, der durch das Dritte Reich geschädigten Polen, mit Joachim Scholtyseck, Historiker an der Universität Karlsruhe, und mit Alfred Geisel, Sprecher des Vereins "Gegen Vergessen - Für Demokratie" in Baden-Württemberg.
Studio-Diskussion über die Entschädigung der Zwangsarbeiter des Dritten Reiches mit Karol Gawlowski, stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung, der durch das Dritte Reich geschädigten Polen, mit Joachim Scholtyseck, Historiker an der Universität Karlsruhe, und mit Alfred Geisel, Sprecher des Vereins "Gegen Vergessen - Für Demokratie" in Baden-Württemberg.
SWR 2
0:43:10; 0'43
Audio-Visuelle Medien
Gawlowski, Karol
Scholtyseck, Joachim
Polen [PL]
Arbeit: Zwangsarbeit
Finanzen
Nationalsozialismus: Folgen: Zwangsarbeiter
Vergangenheitsbewältigung
Zweiter Weltkrieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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