Maulbronner Klosterpflege Knittlingen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 494 a L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität >> Kloster- und Stiftsgutverwaltungen
1744-1807
Überlieferungsgeschichte
Das Kloster Maulbronn, seit 1156 in Knittlingen begütert, kaufte den Ort im 13. Jahrhundert und errichtete dort eine Pflege, die seit 1489 nachweisbar ist (lt. Lagerbuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart). Bach dem Übergang des Klosters an Württemberg im 16. Jahrhundert blieb die Pflege Knittlingen als Bezirksbeamtung des Kirchenrats bestehen. Die Pflege bezog Einkünfte auch aus den Orten Bretten, Gölshausen, Groß- und Kleinvillars, Ruit, Sprantal und Zaisenhausen. Nach der Verschmelzung von Rentkammergut und Kirchengut wurde die Pflege 1807 aufgelöst.
Die hiernach verzeichneten Akten der Pflege Knittlingen kamen über das Kameralamt Maulbronn in das Staatsarchiv Ludwigsburgo Hier hat um 1930 Dr. K.O.Müller die bis dahin ausgesonderten Archivalien in einem handschriftlichen Repertorium verzeichnet. Diese und weitere Akten der Pflege Knittlingen wurden im Winter 1963/64 von Regierungsinspektoranwärter D. Roos unter Aufsicht des Unterzeichneten neu aufgenommen und geordnet. Der Bestand umfasst nunmehr 9 Büschel in 0,1 lfd. m.
Archivalien gleicher Provenienz verwahrt das Staatsarchiv Ludwigsburg in den Beständen A 303 (altwürtt. geistliche Rechnungen) und A 304 (Befehl- und Berichtskonzeptbücher), Archivalien fremder Provenienz betreffend die Pflege Illingen in dem Bestand A 284 (Spezialakten des württ. Kirchenrats).
Ludwigsburg, März 1964
(Walter Grube)
Das Kloster Maulbronn, seit 1156 in Knittlingen begütert, kaufte den Ort im 13. Jahrhundert und errichtete dort eine Pflege, die seit 1489 nachweisbar ist (lt. Lagerbuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart). Bach dem Übergang des Klosters an Württemberg im 16. Jahrhundert blieb die Pflege Knittlingen als Bezirksbeamtung des Kirchenrats bestehen. Die Pflege bezog Einkünfte auch aus den Orten Bretten, Gölshausen, Groß- und Kleinvillars, Ruit, Sprantal und Zaisenhausen. Nach der Verschmelzung von Rentkammergut und Kirchengut wurde die Pflege 1807 aufgelöst.
Die hiernach verzeichneten Akten der Pflege Knittlingen kamen über das Kameralamt Maulbronn in das Staatsarchiv Ludwigsburgo Hier hat um 1930 Dr. K.O.Müller die bis dahin ausgesonderten Archivalien in einem handschriftlichen Repertorium verzeichnet. Diese und weitere Akten der Pflege Knittlingen wurden im Winter 1963/64 von Regierungsinspektoranwärter D. Roos unter Aufsicht des Unterzeichneten neu aufgenommen und geordnet. Der Bestand umfasst nunmehr 9 Büschel in 0,1 lfd. m.
Archivalien gleicher Provenienz verwahrt das Staatsarchiv Ludwigsburg in den Beständen A 303 (altwürtt. geistliche Rechnungen) und A 304 (Befehl- und Berichtskonzeptbücher), Archivalien fremder Provenienz betreffend die Pflege Illingen in dem Bestand A 284 (Spezialakten des württ. Kirchenrats).
Ludwigsburg, März 1964
(Walter Grube)
9 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ