Propagandaschreiben aus der Ostzone
Vollständigen Titel anzeigen
C 29 Nr. 1432
C 29 Direktorium A
Direktorium A
1960 - 1963
Enthält u.a.:Abstandnahme vom Ersuchen des Kreistages Sonneberg (Sowjetzone) um Empfang einer Delegation in Nürnberg, Ältestenrat empfing nicht (NZ 28.4.1960), Offener Brief der SED an Mitglieder der SPD (Flugblatt), Der Deutschlandplan des Volkes (Flugblatt), Brief Walter Ulbrichts an Konrad Adenauer (Flugblatt), anonyme Auslage von Flugblättern im Rathaus, Dr. Urschlechter in die Zone eingeladen (NZ 27.2.1961), Nachrichtendienstliche Auswertung von Postkarten, Stadtpläne usw. - Warnhinweis der Kriminalpolizei anlässlich eines Briefes von Karl-Heinz Kretschmar aus Potsdam, Wählergemeinschaft für ein neutrales Deutschland, Brief des Schülers und Jungen Pioniers Rolf Wehner aus Struppen an den Oberbürgermeister, Einladung des Oberbürgermeisters zur Leipziger Herbstmesse
Umfang/Beschreibung: ca 110 Bl.
Archivale
Indexbegriff Person: Kretschmar, Karl-Heinz
Indexbegriff Person: Ulbricht, Walter (Brief an Adenauer)
Indexbegriff Person: Urschlechter, Andreas Dr. (Einladung Ostzone)
Indexbegriff Person: Wehner, Rolf (Schüler, Junger Pionier)
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
Indexbegriff Person: Ulbricht, Walter (Brief an Adenauer)
Indexbegriff Person: Urschlechter, Andreas Dr. (Einladung Ostzone)
Indexbegriff Person: Wehner, Rolf (Schüler, Junger Pionier)
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
Sonneberg
Propagandaschreiben (Ostzone)
Direktorialverfügung (Propagandaschreiben)
Kreistag Sonneberg (kein Empfang)
Offener Brief "SED an SPD"
Deutschlandplan des Volkes
Flugblatt, anonyme Auslage im Rathaus
Kriminalpolizei (Warnhinweis)
Wählergemeinschaft Neutrales Deutschland
Leipziger Herbstmesse (Einladung)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ