Interview mit Herr Saal
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140056/106
Nr. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
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1. Dezember 1994
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Herr Saal, Hausmeister, über die Entwicklung der Württembergisch-Hohenzollerischen Privatbank AG in den 1950er Jahren in Tübingen, insbesondere über:
Über seine Tätigkeit seit 1952 als Hausmeister bei der Württembergisch-Hohenzollerischen Privatbank AG. 1955 Verkauf der Bank von Georg Weil (Bankier, geboren 01.04.1900 - gestorben 28.09.1972) an die Commerzbank, wegen Liquidationsschwierigkeiten. Abwicklung des Verkaufs des Wohnhauses durch Paula Weil (geboren 01.07.1877 - gestorben 02.01.1965 in Freudenstadt), Mutter von Georg Weil. Seine Zusammenarbeit mit Georg Weil. 1955 drei Wochen Schließung der Privatbank. Beschäftigung von ca. 25 Mitarbeiter bei der Privatbank. Georg Weil kam 1952/1953 einmal pro Woche von der Schweiz nach Tübingen. Übernachtung im Hotel "Lamm". Kundenkreis der Bank: Firmen und Privatkunden. Schließung der Filiale in Hechingen. Charakter von Georg und Paula Weil. Beschäftigung bis Februar 1994. Wohlfahrtspflege. Grundriss des Bankgebäudes.
Über seine Tätigkeit seit 1952 als Hausmeister bei der Württembergisch-Hohenzollerischen Privatbank AG. 1955 Verkauf der Bank von Georg Weil (Bankier, geboren 01.04.1900 - gestorben 28.09.1972) an die Commerzbank, wegen Liquidationsschwierigkeiten. Abwicklung des Verkaufs des Wohnhauses durch Paula Weil (geboren 01.07.1877 - gestorben 02.01.1965 in Freudenstadt), Mutter von Georg Weil. Seine Zusammenarbeit mit Georg Weil. 1955 drei Wochen Schließung der Privatbank. Beschäftigung von ca. 25 Mitarbeiter bei der Privatbank. Georg Weil kam 1952/1953 einmal pro Woche von der Schweiz nach Tübingen. Übernachtung im Hotel "Lamm". Kundenkreis der Bank: Firmen und Privatkunden. Schließung der Filiale in Hechingen. Charakter von Georg und Paula Weil. Beschäftigung bis Februar 1994. Wohlfahrtspflege. Grundriss des Bankgebäudes.
0'47
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Weil, Georg; Bankier, 1900-1972
Tübingen TÜ; Württembergisch-Hohenzollerische Privatbank AG
Bank; Württembergisch-Hohenzollerische Privatbank AG
Juden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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