Dokumente aus dem Besitz des vormaligen odenwäldischen Ritterhauptmanns und ansbachischen Kabinettsministers Karl Friedrich Reinhard von Gemmingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 91 a Bü 54
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 91 a von Gemmingen-Bonfeld: Familienarchiv
von Gemmingen-Bonfeld: Familienarchiv >> Nachlass des Freiherren Karl Friedrich Reinhard von Gemmingen >> Dienstliche Angelegenheiten >> Reichsritterschaft
1799-1807
Enthält v.a.: Amtliche Korrespondenz mit fränkischen und schwäbischen Kantonen sowie mit dem württembergischen Staatsministerium in ritterschaftlichen Angelegenheiten (1803-1806); Korrespondenz mit dem badischen Hof u.a. betr. die Streitigkeiten zwischen den Freiherren Rüdt von Collenberg und der Gemeinde Bödigheim (1807)
Darin zahlreiche Druckschriften, darunter v.a. solche, die im Kontext des Reichsdeputationshauptschlusses in Regensburg entstanden sind: kaiserl. Kommissionsdekret (2. Aug. 1802), Protokolle des Kur- und Reichsfürstenrates (7. Jan. - 21. März 1803), Denkschriften, Beschlüsse und Erklärungen (1803-1804), Reichsgutachten vom 26. März 1803, Gesandteninstruktionen; Außerdem: Beschwerden über die kurpfalzbayerischen Maßnahmen gegen die "adelichen Insassen" des Herzogtums Franken (6. Dez. 1803); Denkschrift des oberrheinischen ritterschaftlichen Gesandten in Rastatt über die Zugehörigkeit der Sickingen'schen Herrschaft Landstuhl zum reichsritterschaftlichen Verband, gedr. Rastatt 1799; Resolution des Großherzogs Karl Friedrich von Baden betr. Stand, Güterbesitz, Freiheiten, Rechte und Pflichten der mediatisierten Reichsritter (12. Feb. 1807)
Darin zahlreiche Druckschriften, darunter v.a. solche, die im Kontext des Reichsdeputationshauptschlusses in Regensburg entstanden sind: kaiserl. Kommissionsdekret (2. Aug. 1802), Protokolle des Kur- und Reichsfürstenrates (7. Jan. - 21. März 1803), Denkschriften, Beschlüsse und Erklärungen (1803-1804), Reichsgutachten vom 26. März 1803, Gesandteninstruktionen; Außerdem: Beschwerden über die kurpfalzbayerischen Maßnahmen gegen die "adelichen Insassen" des Herzogtums Franken (6. Dez. 1803); Denkschrift des oberrheinischen ritterschaftlichen Gesandten in Rastatt über die Zugehörigkeit der Sickingen'schen Herrschaft Landstuhl zum reichsritterschaftlichen Verband, gedr. Rastatt 1799; Resolution des Großherzogs Karl Friedrich von Baden betr. Stand, Güterbesitz, Freiheiten, Rechte und Pflichten der mediatisierten Reichsritter (12. Feb. 1807)
1 Bü, 6 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
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