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Statutenbuch. Renoviert nach Unterlagen des alten Statutenbuchs von 1605 durch Christoph Bader, alten Stadtschreiber zu Tübingen
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A 20 Stadtbände vor 1806 >> Verwaltung der Stadt >> Statuten und Ordnungen
1684-(1826)
Enthält: - Bl. 4-6: 1514, Freitag nach U. L. Frauen Himmelfahrtstag (August 18): Herzog Ulrich von Württemberg verleiht der Stadt Tübingen als Anerkennung für ihre (vor allem Konrad Breunings) tatkräftige Unterstützung bei der Niederwerfung des Bauernaufstandes, besonders des Aufstandes im Amt Schorndorf, zu ihrem bisherigen Wappenschild zwei bekleidete, gekreuzte Arme, je mit einer Hirschstange in der Hand. Außerdem soll das fürstliche Hofgericht in Zukunft seinen Sitz dauernd in Tübingen haben. Schließlich übergibt der Herzog der Stadt noch 3 Feldschlangen.: Siegler: Herzog Ulrich: Auf Blatt 4 farbige Abbildung des verliehenen Wappens.
- Bl. 10b-11b: Formula iuramenti (Amtseid) eines Bürgermeisters
- Bl. 11b-12b: Richtereid
- Bl. 13a-13b: Eid der Ratspersonen
- Bl. 13b-14a: Eid des Blutvogts (Stabhalter des peinlichen Gerichts)
- Bl. 14a-14b: Steuersetzer-Eid
- Bl. 15a-15b: Inventierer- und Teilrichter-Eid
- Bl. 15b-16b: Waisenrichter-Eid
- Bl. 17a-17b: Eid der Rugrichter
- Bl. 18a-19a: Eid des Stadtschreibers
- Bl. 19a-20b: Substituten-Eid (Gehilfen des Stadtschreibers)
- Bl. 21a-34a: Eid des Spitalschreibers und Rechers
- Bl. 21a-21b: Eid des Salzverwalters
- Bl. 22a-23a: Eid des Mühlverwalters
- Bl. 23a-24a: Eid des Mühlbeschauers
- Bl. 24a-25b: Eid des Müllermeisters
- Bl. 28b-30b: Eid der Spitalinspektoren und Pfleger
- Bl. 34b-44b: Staat (Dienstanweisung) für den Spitalmeister und seine Frau
- Bl. 36a-47a: Staat des Holzverwalters
- Bl. 44b-45a: Staat des Armenkasten- und Lazarettpflegers
- Bl. 48a-49b: Staat der Inspectores Scholae (Schulinspektoren, Visitatoren)
- Bl. 49b-52b: Besoldung der Präzeptoren, Provisoren an der Lateinschule, des Deutschschulmeisters, der Mägdleins-Schulfrau, des Organisten und Zinkenisten
- Bl. 52b-55b: Staat (Dienstanweisung) und Verrichtung eines Zinkenisten
- Bl. 56a-57a: Pflichten des Mesners
- Bl. 57a-59a: Pflichten der Hebammen und der geschworenen Weiber
- Bl. 59a-65a: Fürkäufer (Vorkauf = Kauf vor Eröffnung des Marktes und dergleichen), Unterkäufer (Makler)
- Bl. 66a-67b: Weinzieher (Beamter, der das Auf- und Abladen und das Ablassen der Weine besorgt)
- Bl. 67b-68b: Weinrufer (= Weinausrufer)
- Bl. 68b-71a: Kornmesser
- Bl. 71a-72a: Gold- und Silberbeschauer
- Bl. 72a-73a: Gewürzbeschauer
- Bl. 73a-79b: Brotbeschauer
- Bl. 80a-84b: Brottaxe
- Bl. 85a-88a: Ordnung der Hausbäcker zu Tübingen
- Bl. 88b-90a: Fleischbeschauer
- Bl. 90a-100b: Staat und Ordnung der Metzger
- Bl. 101a-102b: Ordnung der Grempler (= Trödler, der mit Kleinwaren, Viktualien handelt)
- Bl. 102b-103a: Kuttelnbeschauer
- Bl. 103b-104a: Fischbeschauer
- Bl. 104a-105a: Roß-, Vieh- und Schafbeschauer
- Bl. 105a-106: Tuchbeschauer
- Bl. 106a-107b: Lederbeschauer
- Bl. 107b-108b: Zinnbeschauer
- Bl. 108b-109a: Ziegelbeschauer
- Bl. 109b-141b: Feuerbeschauer (Feuerbeschauer-Eid, Feuerordnung der Stadt Tübingen)
- Bl. 142a-143a: Pferch- und Viehmeister
- Bl. 143a-144a: Salzmesser
- Bl. 144a-144b: Kalkmesser
- Bl. 144b-146b: Staat (Dienstanweisung) für den Ziegler und den Ziegelknecht
- Bl. 146a-147a: Holz- und Heumesser
- Bl. 147b-149b: Staat für den Zins- und Schuldeneinbringer
- Bl. 149a-149b: Hausknecht auf dem oberen und unteren Rathaus
- Bl. 150a-151a: Staat für den Marktmeister
- Bl. 151b-157b: Standgeld auf Wochenmärkten
- Bl. 158a-160b: Verzeichnis über die Termine der Ersetzung städtischer Ämter
- Bl. 161a-161b: Stürzer-Eid (Sturz = Prüfung der in den Fruchtkästen liegenden Früchte)
- Bl. 161b-163a: Werkmeisterseid
- Bl. 163b-166b: Untergänger-Ordnung
- Bl. 167a-168b: Felduntergänger, Stadtuntergänger, Feldmesser
- Bl. 169a-170a: Ordnung der geschworenen Schätzer
- Bl. 170a-171a: Feldstützler (Aufseher über die Flur)
- Bl. 172a-175a: Ordnung der vier Gassenwächter
- Bl. 175a-177a: Staat (Dienstanweisung) für den Torwart
- Bl. 177b-178a: Staat für einen Turmbläser
- Bl. 178b-197b: Ablegung der Weinrechnung
- Bl. 198a-202b: Landgewichts- und Maß-Pfechter (= amtlicher Eicher)
- Bl. 203a-205a: 1676, Juni 6: Befehl Herzog (Wilhelm) Ludwigs von Württemberg an die Stadt Tübingen betr. die Befreiung der Leibeigenen von Leibhenne (Fastnachthuhn) und Leibsteuer, solange sie innerhalb der Stadt wohnen. Im Falle des Todes tritt jedoch das Hauptrecht in Kraft (= zu entrichtende Abgabe beim Tod eines Grundherrn oder eines Leibeigenen (Grundholden) bestehend aus dem besten "Haupt" des Viehs, z. B. Roß, Kuh).: Bl. 205a-208a: 1676, Oktober 4: Die Stadt Tübingen stellt über den vorgenannten Befehl einen Revers aus.
- Bl. 208b-209a: Frondienste
- Bl. 209a-239a: Jährlich zu verkündende Statuta, Gebote, Verbote und Freiheiten der Stadt Tübingen (Enthält auch die Beschreibung der gebannten Güter, d. h. der Grundstücke, auf denen Vieh nicht weiden darf.)
- Bl. 240a-241b: Viehtrieb
- Bl. 242a: Erbhuldigung
- Bl. 242b: Bürgerrecht
- Bl. 243a-244b: Bürgereid
- Bl. 244b-245b: Eid der Pfleger und Vormünder
- Bl. 246a-246b: Advokaten-Eid
- Bl. 247a-248a: Staat (Dienstanweisung) für einen Stadtphysikus
- Bl. 248a-251a: Staat für den Stadtbarbierer
- Bl. 251a-252a: Staat für den Pulvermacher
- Bl. 252b-261b: Weinsteuer, Weinordnung (1577)
- Bl. 262a-262b: Wachtmeister-Eid
- Bl. 262b-264a: Schützen-Eid
- Bl. 264b-267a: Weingartschützen-Eid
- Bl. 267a-267a: Verzeichnis der Weinberge auf Tübinger Markung
- Bl. 268a-272b: Staat und Eid der Herbstschreiber und Kelterleute
- Bl. 273a-279b: Schäfer- und Schafordnung
- Bl. 280a-282a: Eid der Hirten
- Bl. 282a-287a: Staat (Dienstanweisung) und Eid für den Spitalmeier auf dem Schwärzlocher Hof
- Bl. 287b-294a: Miststättenordnung
- Bl. 294b-295b: Feldschützeneid und seine Besoldung
- Bl. 296a-298b: Pflichten der drei Stadtknechte
- Bl. 299a-299b: Staat für die Bettelvögte
- Bl. 300a-300b: Staat des Totengräbers
- Bl. 300b-302b: Belohnung des Wasenmeisters (Fallmeister)
- Bl. 303a-303b: Abmessung des Wöhrds und Espachs
- Bl. 304a: Summe der Wiesen, Gärten und Äcker, die auf Tübinger Markung liegen (Angabe in Morgen und Mannsmahd)
- Bl. 304b-305b: 1503, Montag St. Jacob des Hl. Zwölfboten Abend (Juli 24): Vogt und Gericht zu Tübingen entscheiden, daß die Dole mitten in der Gasse hinter Ludwig Spenglers und Aberlin Rothenburgers Häusern auf Kosten der Stadt gemacht werden soll.: Siegler: Stadt Tübingen, Aberlin Rothenburger und Ludwig Spengler
- Bl. 306a-307b: 1582, Mai 7: Stadt Tübingen; vgl. Duncker S. 9 P.U. Nr.
- Bl. 313-314: Beglaubigung der auf Blatt 1-307 aufgeführten Statuten und Ordnung. 1684, November 6; Original-Papier, 14 aufgedrückte Siegel (2 beschädigt)
- Bl. 320a-329a: Erhöhung des Bürgergelds (1685)
- Bl. 330a: Eid des Ulmer Boten (1698)
- Bl. 330b-331a: Gewürzkrämer-Eid
- Bl. 331a: Eid der Gewürzmüller
- Bl. 331b: Küfer-Eid
- Bl. 332a: Eid der Almosen-Einsammler
- Bl. 333a: Scharfrichter- und Kleemeister-Eid
- Bl. 334a: Eid der Tricesimations-Einbringer (Einzug des 30. Teils von Wein, Heu und bestimmten Feldfrüchten
- Bl. 334b-336a: Staat (Dienstanweisung) für die Müllermeister und ihre Knechte
- Bl. 336b-339a: Staat und Ordnung eines Unterbürgermeisters und Gemeindeinspektors
- Bl. 341a-343b: Ordnung und Staat eines Schultheißen in einem Amtsort (1703)
- Bl. 344a: Staat eines Chirurgen (1734, 1744, 1761)
- Bl. 345a-345b: Staat (Dienstanweisung) und Ordnung für den Stadtmaurer (1738)
- Bl. 346a: Staat für den Mesner in der Spitalkirche
- Bl. 347a-357b: (1740, Januar 14): Staat und Instruktion für den Kammerrat und Vogt zu Gomaringen, Johann Ulrich Weyhenmeyer, beim Antritt seines Amtes als Obervogt von Stadt und Amt Tübingen
- zwischen Bl. 357 und 358 eingeheftet: Eid der Mühlurkundspersonen
- Bl. 358a-361b: Staat und Instruktion für die Verwaltung der vier Stadtmühlen
- Bl. 362a-364a: Staat und Eid für den Waagmeister und Salzmesser (1743)
- Bl. 364b-366b: Erneuerter Staat und Eid für einen Spitalverwalter und Spitalrechner
- Bl. 368b-370b: Staat und Eid für einen Turmbläser und Hochwächter
- Bl. 374b-378a: Ordnung für Nacht- und Beiwächter (mit Plan für den Rundgang des Nachtwächters und den Orten des Ausrufens)
- Bl. 381a-382a: 1600, März 15: Stadt Tübingen; vgl. Duncker S. 10 P.U. Nr.
- Bl. 385b-386a: Vergleiche A020/S002 54b
- Bl. 386b-389b: 1753, Juni 27: Revers der beiden Tübinger Bürger Johann Paul Stör (Schneider) und Heinrich Stoll (Metzger) gegen die Universität Tübingen wegen ihres der Bursa gegenüberliegenden, zu hoch erbauten Hauses.: Siegler: Stadt Tübingen
- Bl. 390b-393b: Revidierung und Renovierung der Hospital-Lagerbücher
- Bl. 394a-394b: 1754, Oktober 3: Herzoglicher Befehl betr. die Schloßwacht und deren Bezahlung
- Bl. 395b-397a: 1527, November 23 (Stuttgart): Regenten und Räte des Herzogtums Württemberg; vgl. Duncker S. 5 P.U. Nr.
- Bl. 397b-398a: Staat (Dienstanweisung) für einen Marktmeister
- Bl. 398a-398b: Eid der Heuzehender (= mit dem Einzug des Heuzehnten Beauftragte)
- Bl. 398b-402b: Staat und Eid des Hospitalküfers
- Bl. 402b-405b: 1760, März 9: Gottfried Ploucquet (Professor der Logik und Metaphysik an der Universität Tübingen) und seine Frau Christina Magdalena stiften einen Baumacker in der "Weilerhalden" (Größe: 1 1/2 Viertel) für arme Bürgerswitwen
- Bl. 406-406c: 1699, Februar 25 (Tübingen): Vertrag zwischen Hirschau und Weilheim; vgl. Duncker S. 16 P.U. Nr.
- Bl. 408b-410b: 1767: Auswahlfreiheit der Stadt Tübingen vom Militärdienst
- Bl. 413a-413b: 1769: Vergleich wegen des Abwassers vom "Litzelbrunnen" zwischen Regierungsrat und Oberamtmann Harpprecht und dem Knopfmacher Johann Friderich Schnierlin
- Bl. 414a-416b: Accisers-Eid
- Bl. 415a: Staat (Dienstanweisung) für die Bau-Deputierten
- Bl. 415b-416a: 1775: Schreiben des akademischen Senats der Universität an die Stadt Tübingen wegen eines Platzes zur Verwahrung ihrer "Feuerspritze"
- Bl. 416b: Oberarmenkasten-, Stifts- und Lazarettpflegers Eid
- Bl. 417: Eid eines Göppinger Boten
- Bl. 417b-418b: 1780, Oktober 4: Georg Fischer (Ratsverwandter und Zeugfabrikant zu Tübingen) stellt dem Magistrat der Stadt einen Revers aus über den von ihm um 80 Gulden erkauften Turm im Zwinger vor dem Neckartor und verspricht, diesen Turm nie erweitern und stets im Bau erhalten zu wollen.
- Bl. 418b-421a: Eid der Keltermeister, Landgarber, Zehenter, Zimmerleute
- Bl. 422-423a: Staat (Dienstanweisung) für einen Makler
- Bl. 423a-424b: Viehunterkäufer und Froninspektor (1808)
- Bl. 424b-427a: Vorschriften für den Gemeindeinspektor
- Bl. 427a-428a: Staat und Eid für die zwei Oberfeuerschauer
- Bl. 428b-430a: Staat (Dienstanweisung) für die Unterpfandbuchsrekognoscenten
- Bl. 430b-431b: 1433, Mai 21: Wernndrut Häringstain; vgl. Duncker S. 1 P.U. Nr.
- Bl. 431b-435a: 1584, Februar 4: Herzog Ludwig von Württemberg; vgl. P.U. Nr.
- Bl. 436a-440b: 1514, Mittwoch nach Matthäi Apostolici (September 27), Stuttgart: Herzog Ulrich, Räte und Geordnete von der Landschaft entscheiden Streitigkeiten betr. die Gerechtsame der Stadt Tübingen im Schönbuch. u.a. über Rechte und Pflichten der Tübinger Wagner, Glaser, Dreher und Küfer im Schönbuch, Gebrauch von Furleuten, die außerhalb der "Miete" wohnen (Miete sind die 5 Städte, 54 Dörfer, Schlösser, Höfe und Mühlen, die Nutzungsrechte im Schönbuch haben), Erlaubnis des Schießens von Schwarzwild auf einen Gütern (das Wild ist jedoch an den herzoglichen Hof zu liefern). (12 Vergleichspunkte)
- Bl. 440b-442a: 1770: Auszug aus dem Testament des Wolf Syber, in dem er 3000 fl. zugunsten bedürftiger Theologiestudenten und Pauperes der Scholam anatolicam und 3000 fl. für das Heiratsgut armer Töchter stiftet.
- Bl. 442a-445a: 1555: Auszug aus dem Testament des Dr. Johann Sichart; vgl. Duncker S. 7
- Bl. 445b-446a: 1488, Juni 30: Heinrich Kösze, Bürger zu Tübingen; vgl. Duncker S. 2 P.U. Nr.
- Bl. 446a-447a: 1512, Juli 7: Engelhart Schnürlin (Weißgerber), Bürger zu Tübingen; vgl. Duncker S. 4 P.U. Nr.
- Bl. 447a-447b: 1513, Januar 10 (1513, Januar 10): Jörg Müller, Bürger zu Tübingen; vgl. Duncker S. 4 P.U. Nr.
- Bl. 448a-448b: 1570, April 12: Jörg Renntz, Bürger zu Tübingen; vgl. Duncker S. 8 P.U. Nr.
- Bl. 448b-449b: 1584, August 19: Hanns Christoff Hertter von Hertneck; vgl. Duncker S. 9 P.U. Nr.
- Bl. 449b-450a: 1610, September 4: Hanns Christoph Herter von Hertneckh beurkundet, daß er der Stadt Tübingen eine "lange schwarze Truhe" zur Verwahrung übergeben habe. Falls vom Inhalt durch Krieg, Brand, Diebstahl oder dergleichen etwas abhanden kommen sollte, ist die Stadt nicht zum Ersatz verpflichtet.: Siegler: Aussteller
- Bl. 450b-451b: 1596, Oktober 3: Tobias Heß (Universitätsverwandter); vgl. Duncker S. 10 P.U. Nr.
- Bl. 451b-452b: 1769, Mai 9: Professor Christoph Friedrich Sartorius beurkundet, daß die Stadt Tübingen in seinem Garten im Zwinger beim Hirschauer Tor das schadhafte und baufällige Rondell der Stadtmauer abgebrochen und den Platz seinem Garten zugefügt habe. Er verpflichtet sich aber, künftige Reparaturen und Abstützungsarbeiten an der seinen Garten umschließenden Stadtmauer ohne Anstand durchführen zu lassen.
- Bl. 453a: 1779, September 22: Johann Georg Mayer (Hirschwirt) beurkundet, daß die Stadt ihm erlaubt hat, den bei seinem Haus befindlichen Schöpfbrunnen abzubrechen.
- Bl. 453b-454b: 1662, Januar 29: Hans Bernhard Spritzler, Bürger und Stadtknecht zu Tübingen; vgl. Duncker S. 14 P.U. Nr.
- Bl. 454b-455b: 1777, August 5: Johann Gottlieb Grötzinger, Bürger und Zeugmacher zu Tübingen, beurkundet, daß ihm die Stadt erlaubt hat, an seiner Zwirnmühle an der Ammer, neben Schuhmacher Johann Georg Dojes und Kübler Michael Friedrich Rupff gelegen, ein "kleines Plätschrädle" zu richten und in die Ammer zu setzen.
- Bl. 456a: 1788, Juni 9: Professor D. Majer stellt dem Magistrat der Stadt einen Revers aus, da ihm der Gebrauch des durch den Schloßberg geführten Brunnenwassers zum Begießen seines Garten erlaubt wurde.
- Bl. 458a-459b: 1494, Freitag nach dem Sonntag Cantate (Mai 2): Hans Ott, Mühlenmeister zu Tübingen, stellt Vogt und Richtern der Stadt Tübingen einen Erblehenrevers aus über die Stampfmühle vor dem Haagtor.: Siegler: Dr. Ludwig Truchsess von Höfingen und Junker Ernst von Fürst: Bemerkung: Originalurkunde aufgefunden am 16.03.1954: 1494, Mai 2: Hans Ott beurkundet, daß ihm für das kleine Rad am Ölhafen seiner Mühle Abgabenfreiheit für Grabenbau und Wasserregulierung zuerkannt wurde.
- Bl. 461b-463b: 1508, Donnerstag nach U.L. Frauen Tag Lichtmess, Purificationis genannt (Februar 3): Bürgermeister, Gericht und Rat der Stadt Tübingen, die der herzoglichen Regierung für ihre 3 Mahlmühlen (2 vor dem Haagtor, 1 vor dem Lustnauer Tor), wöchentlich sowohl an Kernen (Dinkel) als auch an Roggen 1 Malter 4 Simri 1 Achtel und 3 1/2 Viertel eines Eckleins an Mühlzins schuldig sind, beurkunden, daß sie für die von der herzoglichen Regierung nicht abgekauften ungeraden Ecklein (3 Ecklein und 1/2 Viertel eines Eckleins) 92 Gulden 1 Pfund 4 Schilling Heller erhalten haben. In Zukunft sind daher als Mahlzins aus den 3 Mühlen zu reichen: 1 Scheffel 4 Simri und 2 Achtel an Roggen und Kernen.
- Bl. 462b-463b: 1618, März 16: Bericht von Bürgermeister und Rat der Stadt Tübingen an die herzogliche Regierung betr. die Mühle vor dem Haagtor.
- Bl. 463b-465a: 1455, Juni 17 (Stuttgart) Graf Ulrich von Württemberg; vgl. Duncker S. 1 P.U. Nr.
- Bl. 465a-466a: 1437, November 28 (Stuttgart): Ludwig und Ulrich, Grafen zu Württemberg; vgl. Duncker S. 1 P.U. Nr.
- Bl. 466a-468b: 1455, April 28 (Urach): Graf Ludwig von Württemberg; vgl. Duncker S. 1 P.U. Nr.
- Bl. 469a: 1634/1635: Auszug aus dem Notabilienbuch der Kellerei Tübingen betr. Tübinger Mühlen
- Bl. 470b-472a: Verzeichnis, was die Kellerei Tübingen bis auf Georgii (April 23) 1636 wegen ermangelnder Mühlgült für Besoldung an Roggen schuldig ist.
- Bl. 472b-474a: 1811, Dezember 3: Errichtung einer Gipsmühle durch Wilhelm Gottlieb Wagner (Weingärtner)
- Bl. 475a: Staat (Dienstanweisung) für eine Leichenfrau ("Leichensägerin") (nach 1806)
- Bl. 476a-476b: 1817, September 2:
Neckarbau in dem Gräflich Normann'schen Garten beim Hirschauer Tor
- Bl. 477a-477b: Staat für einen Trödler (1826)
Enthält auch: Urkundenabschriften
1 Band, 478 Blatt
Sachakte
Bader, Christoph (Stadtschreiber)
Dojes, Johann Georg (Schuhmacher)
Grötzinger, Johann Gottlieb (Zeugmacher)
Rupff, Michael Friedrich (Kübler)
Fischer, Georg (Ratsverwandter, Zeugfabrikant)
Fürst, Junker Ernst von (~~~)
Höfingen, Ludwig Truchsess von (~~~)
Ott, Hans (Mühlenmeister)
Harpprecht, N.N. (Regierungsrat und Oberamtmann)
Schnierlin, Johann Friderich (Knopfmacher)
Hertneckh, Hanns Christoph Herter von (~~~)
Heß, Tobias (Universitätsverwandter)
Häringstain, Wernndrut (~~~)
Kösze, Heinrich (~~~)
Majer, N.N. (Professor)
Mayer, Johann Georg (Hirschwirt)
Müller, Jörg (~~~)
Ploucquet, Christina Magdalena (~~~)
Ploucquet, Gottfried (Professor)
Renntz, Jörg (~~~)
Rothenburger, Aberlin (~~~)
Spengler, Ludwig (~~~)
Sartorius, Christoph Friedrich (Professor)
Schnürlin, Engelhart (Weißgerber)
Sichard, Johann (~~~)
Spritzler, Hans Bernhard (Stadtknecht)
Stoll, Heinrich (Metzger)
Stör, Johann Paul (Schneider)
Syber, Wolf (~~~)
Wagner, Wilhelm Gottlieb (Weingärtner)
Weyhenmeyer, Johann Ulrich (Obervogt)
Württemberg, Ludwig Graf von (~~~)
Württemberg, Ludwig Herzog von (~~~)
Württemberg, Ulrich Graf von (~~~)
Württemberg, Ulrich Herzog von (~~~)
Württemberg, Wilhelm Ludwig Herzog von (~~~)
Schorndorf, Bauernaufstand
Weilheim, Vertrag mit Hirschau
Abwasser
Accisers-Eid
Advokaten-Eid
Almosen-Einsammler, Eid
Ammer, Plätschrädle
Amtseid, Bürgermeister
Amtsorte, Schultheiß
Anatolische Schule
Armenkastenpfleger, Staat
Arzt
Banngüter
Barbierer
Bau-Deputierte, Staat
Bauernaufstand Amt Schorndorf
Beiwächter, Ordnung
Besoldung, Feldschützen
Besoldung, Wasenmeister
Besoldungen
Bettelvögte, Staat
Blutvogt, Eid
Bote, Göppinger
Bote, Ulmer
Brotbeschauer
Brottaxe
Brunnen
Bäcker, Ordnung
Bürgereid
Bürgergeld
Bürgerrecht
Dolenbau
Dreher
Eicher, amtlicher
Eid, Feuerbeschauer
Eid, Gewürzkrämer
Eid, Gewürzmüller
Eid, Herbstschreiber
Eid, Heuzehender
Eid, Hirten
Eid, Hochwächter
Eid, Hospitalküfer
Eid, Inventierer und Teilrichter
Eid, Keltermeister
Eid, Kleemeister
Eid, Küfer
Eid, Lazarettpfleger
Eid, Mühlbeschauer
Eid, Mühlurkundspersonen
Eid, Mühlverwalter
Eid, Müllermeister
Eid, Oberfeuerschauer
Eid, Pfleger
Eid, Ratspersonen
Eid, Richter
Eid, Rugrichter
Eid, Salzmesser
Eid, Salzverwalter
Eid, Schützen
Eid, Spitalinspektoren und -pfleger
Eid, Spitalmeier
Eid, Spitalschreiber und -rechner
Eid, Spitalverwalter und -rechner
Eid, Stadtschreiber
Eid, Steuersetzer
Eid, Stürzer
Eid, Substituten
Eid, Tricesimations-Einbringer
Eid, Wachtmeister
Eid, Waisenrichter
Eid, Weingartschützen
Eid, Werkmeister
Erbhuldigung
Erblehensrevers
Espach
Feldmesser
Feldstützler
Feuerspritze, Universität
Fischbeschauer
Fleischbeschauer
Frondienste
Froninspektor
Fürkäufer
Gassenwächter, Ordnung
Gemeindeinspektor, Staat und Ordnung
Gemeindeinspektor, Vorschriften
Gewürzbeschauer
Gipsmühle
Goldbeschauer
Grempler, Ordnung
Haagtor, Mahlmühle
Haagtor, Mühle
Hauptrecht
Hausknecht, Rathaus
Heumesser
Hirschauer Tor, Gräflich Normann'scher Garten
Hirschauer Tor, Zwinger
Holzverwalter, Staat
Hospital-Lagerbücher
Inspektores Scholae, Staat
Kalkmesser
Kellerei
Kellerei, Notabilienbuch
Kornmesser
Kuttelnbeschauer
Lederbeschauer
Leichenfrau, Staat
Makler, Staat
Markt, Standgeld
Marktmeister, Staat
Maurer, Staat und Ordnung
Mesner, Pflichten
Mesner, Staat
Metzger, Staat und Ordnung
Militärdienst
Miststättenordnung
Mühlen
Mühlen, Knechte
Neckartor, Turm
Obervogt, Staat
Ordnung, Schäfer
Ordnung, Untergänger
Ordnung, geschworene Schätzer
Ordnungen, Beglaubigung
Pferchmeister
Pulvermacher, Staat
Rekognoscent, Unterpfandbuch
Roßbeschauer
Salzmesser
Schloßwacht
Schuldeneinbringer, Staat
Spitalmeister und Frau, Staat
Staat, Torwart
Staat, Totengräber
Staat, Trödler
Staat, Turmbläser
Staat, Ziegler und Ziegelknecht
Staat, Zinkenist
Stadtknechte
Statutenbuch
Stiftung, Ploucquet
Tuchbeschauer
Universität
Viehtrieb
Weinberge, Verzeichnis
Weinordnung
Weinrechnung
Weinrufer
Weinzieher
Württemberg, Herzogtum - Regenten und Räte
Ziegelbeschauer
Zinnbeschauer
geschworene Weiber
städtische Ämter
Äcker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.