Justizvollzugsanstalten: Jugendstrafanstalt Rockenberg (Bestand)
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H 18 Rockenberg
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Justizverwaltung und Gerichtsbarkeit >> Justizvollzugsanstalten
1944 -2005
Enthält: General- und Sammelakten, Bücher der Arbeitsverwaltung, Vollzugsstatistiken, Beurteilungen und Wahrnehmungsbögen, Gefangenenkarteien
Geschichte des Bestandsbildners: Am 5. Mai 1939 wurde das Landeszuchthaus Marienschloß durch Erlass des Reichsjustizministers mit sofortiger Wirkung in ein 'Jugendgefängnis für männliche Erstbestrafte' umgewandelt. Die bisherige Zuständigkeit von Marienschloß ging auf die Zellenstrafanstalt und spätere Sicherungsanstalt Butzbach über. Nach vorübergehender Besetzung und anderweitiger Nutzung durch die amerikanische Besatzungsmacht nahm das Jugendgefängnis im August 1946 seinen Betrieb wieder auf. Mit Wirkung vom 28.7.1955 führte die seit März 1950 als 'Strafanstalt für männliche junge Gefangene' bezeichnete Anstalt die Bezeichnung 'Jugendstrafanstalt Rockenberg'.
Anstaltsleiter seit 1937:
1937-1939: Regierungsrat Helmuth Barth
1940-1945: Direktoren Rudolph, Weber, Zeugner
1945-1948: Oberlehrer Adam
1948-1949: Oberregierungsrat Dr. Gustav Weiß
1949-1953: Oberregierungsrat Dr. Robert Werner
1953-1955: Staatsanwalt Helmut Künkler
1955-1960: Oberregierungsrat Dr. Robert Werner
1960-1974: Professor Dr. Alexander Böhm
1974-2002: Dr. Johannes Fleck
2002-2006: Klaus Winchenbach
seit 2006: Ltd. Regierungsdirektor Michael J. Mentz
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (2) DV-Findbuch (1998) mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/h18_rockenberg_vorwort.pdf) von Barbara Lutz
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Bearbeiter: Bestand komplett verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Am 5. Mai 1939 wurde das Landeszuchthaus Marienschloß durch Erlass des Reichsjustizministers mit sofortiger Wirkung in ein 'Jugendgefängnis für männliche Erstbestrafte' umgewandelt. Die bisherige Zuständigkeit von Marienschloß ging auf die Zellenstrafanstalt und spätere Sicherungsanstalt Butzbach über. Nach vorübergehender Besetzung und anderweitiger Nutzung durch die amerikanische Besatzungsmacht nahm das Jugendgefängnis im August 1946 seinen Betrieb wieder auf. Mit Wirkung vom 28.7.1955 führte die seit März 1950 als 'Strafanstalt für männliche junge Gefangene' bezeichnete Anstalt die Bezeichnung 'Jugendstrafanstalt Rockenberg'.
Anstaltsleiter seit 1937:
1937-1939: Regierungsrat Helmuth Barth
1940-1945: Direktoren Rudolph, Weber, Zeugner
1945-1948: Oberlehrer Adam
1948-1949: Oberregierungsrat Dr. Gustav Weiß
1949-1953: Oberregierungsrat Dr. Robert Werner
1953-1955: Staatsanwalt Helmut Künkler
1955-1960: Oberregierungsrat Dr. Robert Werner
1960-1974: Professor Dr. Alexander Böhm
1974-2002: Dr. Johannes Fleck
2002-2006: Klaus Winchenbach
seit 2006: Ltd. Regierungsdirektor Michael J. Mentz
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (2) DV-Findbuch (1998) mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/h18_rockenberg_vorwort.pdf) von Barbara Lutz
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Bearbeiter: Bestand komplett verzeichnet
25,625 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: www.marienschloss.de
Literatur: Alexander Böhm: Strafvollzug in Marienschloß - unbeliebte Nutzung oder menschenfreundlicher Zweck? In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 79-120 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Alexander F. Fiolka: Chronologie Marienschloß. Zucht- und Correctionshaus, Jugendstrafanstalt, Justizvollzugsanstalt. In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 121-125 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Manfred Breitmoser: Die Anstaltsleiter von Rockenberg. In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 141 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Johannes Fleck; Josef Weckler (Hrsg.): Justizvollzugsanstalt Rockenberg und politische Gemeinde im Spannungsfeld, Butzbach o.J. [1997] [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: H 888/112].
Literatur: Alexander Böhm: Strafvollzug in Marienschloß - unbeliebte Nutzung oder menschenfreundlicher Zweck? In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 79-120 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Alexander F. Fiolka: Chronologie Marienschloß. Zucht- und Correctionshaus, Jugendstrafanstalt, Justizvollzugsanstalt. In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 121-125 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Manfred Breitmoser: Die Anstaltsleiter von Rockenberg. In: Marienschloß. Beiträge zur Klostergeschichte Heft 3, Rockenberg 2007, S. 141 [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: O 5241/30 - 3].
Literatur: Johannes Fleck; Josef Weckler (Hrsg.): Justizvollzugsanstalt Rockenberg und politische Gemeinde im Spannungsfeld, Butzbach o.J. [1997] [Dienstbibliothek Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: H 888/112].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ