Erwerb, Verwaltung und Veräußerung des Gutes Rotscherlinde
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37 Reckahn 3 (1099459)
37 Reckahn (107215) Rep. 37 Gut Reckahn, Kr. Zauch-Belzig
Rep. 37 Gut Reckahn, Kr. Zauch-Belzig >> Rep. 37 Gut Reckahn, Kr. Zauch-Belzig - Akten >> Patrimonialherrschaftsregistratur >> Besitzsachen
1642-1781
Enthält u. a.: Urkunden (Ausfertigungen): Jakob Moritz, Zolleinnehmer in der Neustadt Brandenburg, verkauft Daniel Heinrich von Rochow auf Reckahn und Krahne seinen Anteil am Gut Rotscherlinde für 8.000 Taler. Brandenburg an der Havel, 1643 Februar 4 (Bl. 6ff.). - Andreas Mauritius, Notarius Publicus, beurkundet im Auftrag Johann Heinrichs von Bredow einen Zeugenbeweis über die Grenzen des durch diesen von dem von Tresckow erkauften Gutes Rotscherlinde. Brandenburg an der Havel, 1619 September 3 (Bl. 189ff.). - Erich Holm, Rittmeister, verkauft Daniel Heinrich von Rochow auf Reckahn und Krahne seinen Anteil am Gut Rotscherlinde für 3.200 Taler. Golzow, 1655 Januar 24 (Bl. 197ff.). - Urkunde (Abschrift): Gregor von Wins verkauft das Gut Rotscherlinde an Jakob Moritz, Bürger der Neustadt Brandenburg, für 6.500 Taler. Brandenburg an der Havel, 1642 Januar 4 (Bl. 1). - Friedrich Wilhelm, Kurfürst und Markgraf von Brandenburg, erteilt Daniel Heinrich von Rochow auf Reckahn und Krahne seinen Konsens zur Verpfändung des Dorfes Rotscherlinde an Georg Wilhelm von Rochow für 2.300 Taler auf 40 Jahre. Cölln an der Spree, 1655 Mai 28. (Bl. 78ff.).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:34 MESZ
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