Citationis ad liquidandum Auseinandersetzung um Bezahlung von Schulden
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 2471
Wismar P 54 (W P 3 n. 54)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 22. 1. Kläger V
27.08.1684-24.09.1684
Kläger: (2) Jacob Veisaen, Bürger zu Wismar, namens seiner Ehefrau und deren Schwester
Beklagter: Siegfried Sievert, Hofprediger in Augustenburg
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Jacob Gerdes (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. hat sich 1682 im Tribunalsprozeß Nr. 2470 mit Bernhard Peters darauf geeinigt, diesem zu 100 Rtlr zu verhelfen, die Bekl. Peters schuldet. Da es Peters bisher nicht gelungen ist, sein Geld zu erhalten, bittet Kl. das Tribunal, den Bekl. vorzuladen und ihn zur Zahlung aufzufordern. Die Ladung ergeht am 01.09. an den Bekl., erreicht Bekl. jedoch nicht, da er seinen Dienst quittiert hat, wie sein früherer Dienstherr am 24.09.1684 mitteilt.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1684
Prozessbeilagen: (7) Schreiben Ernst Günthers, Herzogs von Holstein, an Tribunal vom 24.09.1684; Verzeichnis dessen, so meine Kinder zu Wismar an Eingüthern als Linnen und Wollen empfangen" von Bekl.
Beklagter: Siegfried Sievert, Hofprediger in Augustenburg
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Jacob Gerdes (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. hat sich 1682 im Tribunalsprozeß Nr. 2470 mit Bernhard Peters darauf geeinigt, diesem zu 100 Rtlr zu verhelfen, die Bekl. Peters schuldet. Da es Peters bisher nicht gelungen ist, sein Geld zu erhalten, bittet Kl. das Tribunal, den Bekl. vorzuladen und ihn zur Zahlung aufzufordern. Die Ladung ergeht am 01.09. an den Bekl., erreicht Bekl. jedoch nicht, da er seinen Dienst quittiert hat, wie sein früherer Dienstherr am 24.09.1684 mitteilt.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1684
Prozessbeilagen: (7) Schreiben Ernst Günthers, Herzogs von Holstein, an Tribunal vom 24.09.1684; Verzeichnis dessen, so meine Kinder zu Wismar an Eingüthern als Linnen und Wollen empfangen" von Bekl.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ