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Rückkehr ausgewiesener Beamter und anderer
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 9. Ausweisungen allgemein
1923-1925
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Ablehnung des Gesuchs auf Rückkehr des Oberbürgermeisters von Bottrop, Erich Baur, 1923 - Rückkehr des Oberbürgermeisters von Osterfeld, Kellinghaus, 1923 - Liste der Stadt Recklinghausen mit den Namen ausgewiesener, im Juli 1924 noch nicht zurückgekehrter Prominenter (Oberbürgermeister Sulpiz Hamm (vgl. Nr. 68, 83), Stadtbaurat Eduard Gronarz, Kreisschulrat Dr. Adolf Grossmann, Amtmann des Amtes Recklinghausen Heinrich Schlaghecke) - Erlaubnis zur Rückkehr dieser vier Beamten, September 1924 - monatliche Berichte mit Namenslisten der rückgekehrten Beamten, Angestellten und Arbeiter, eingereicht durch die Landräte in Lüdinghausen und Recklinghausen, die Oberbürgermeister von Buer, Bottrop, Gladbeck, Osterfeld und Recklinghausen und den Polizeipräsidenten von Recklinghausen, 1924
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.