"Hüter der Dialekte" - Das deutsche Spracharchiv in Mannheim und die Mundartforschung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033201/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 >> Januar 2003
18. Januar 2003
Das deutsche Spracharchiv des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim ist für Sprachwisswenschaftler, Volkskundler und Historiker ein wahrer Schatz. Denn auf 15.000 Tonträgern konserviert es seit mehreren Jahrzehnten gesprochenes Deutsch. Dazu gehören Standardsprache, Umgangssprache, die Varianten des Deutschen, die noch im Ausland gesprochen werden und die Dialekte. Rund 8.500 Aufnahmen von Regionalsprachwn dokumentieren die Dialekte vom Alemannischen bis zum Sorbischen. Mittlerweile hat das deutsche Spracharchiv seine Bestände auch elektronisch erfasst und die Datenbank "Gesprochenes Deutsch" aufgebaut. Teile davon sind über Internet weltweit abrufbar. Der Landesabend "Hüter der dialekte" widmet sich dem deutschen Spracharchiv und der Dialektforschung. (SWR-PR-Text)
0:59:20; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Depenau, David
Habekost, Christian
Post, Rudolf
Radtke, Wolfgang
Wagener, Peter
Mannheim MA
Archiv; Deutsches Spracharchiv
Dialekt und Dialektdichtung
Forschung
Kabarett
Sprache; Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
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- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
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