Geburtsbrief: Ursula Bossler
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4587
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1652 Februar 10
Regest: Schultheiss und Gericht zu Gächingen Uracher Amts im Herzogtum Württemberg bekennen: Ursula Bossler, Witwe des Georg Werner, gewesenen Bürgers zu Gommendingen (Gomadingen), die zu Reuttlingen sich niederzulassen entschlossen ist, ist die eheliche Tochter des Melchior Bossler selig, gewesenen Bürgers und Heimbürgen zu Gächingen, und der Agatha Bossler, selig, die einander in Gächingen zur Kirche und Gasse geführt haben. Sie ist vor 38 Jahren geboren und getauft worden. Am 3. Februar 1651 ist sie durch Befehl des Herzogs Eberhard von Württemberg, erlassen an Untervogt Ludwig Weber und Keller Tobias Kalhardt zu Urach, kraft der württ. Landsordnung und der Regalien und Freiheiten des Herzogtums sowohl der Leibeigenschaft als des Abzugs +) ledig und gefreit.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 28. Februar 1652. -
Bürg für 5 Pfund Heller ist Bürgermeister Matthäus Beger.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 28. Februar 1652. -
Bürg für 5 Pfund Heller ist Bürgermeister Matthäus Beger.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Untervogt Ludwig Weber zu Urach
Siegel (Erhaltung): Insigel in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: +) Fischer: Schw. WB: eine Steuer, die meist in 1/10 bestand, benannt wohl davon, dass sie beim Abziehen eines Steuerpflichtigen in eine andere Herrschaft zu zahlen war
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): Insigel in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: +) Fischer: Schw. WB: eine Steuer, die meist in 1/10 bestand, benannt wohl davon, dass sie beim Abziehen eines Steuerpflichtigen in eine andere Herrschaft zu zahlen war
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ