F 8, Nr. 2341
F 8, Nr. 218
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.5. Kirchenwesen >> 1.5.1. Gottesdienstliches >> 1.5.1.1. Gottesdienst, Predigtdienst, Amtshandlungen
1709, 1716, 1799, 1803
Enthält:
- Streit zwischen dem Siechenprediger David Strohmayer und Senior Georg Ludwig Schopp über eine Haustaufe; dabei Erklärungen Strohmayers und Schopps sowie des Vikars Christoph Tafinger, 1709 (1-9)
- Ratsdekret betr. Verbot von Haustaufen, 1716 (10)
- Änderung der Taufformel, 1799 und 1803 (11-17)
- Streit zwischen dem Siechenprediger David Strohmayer und Senior Georg Ludwig Schopp über eine Haustaufe; dabei Erklärungen Strohmayers und Schopps sowie des Vikars Christoph Tafinger, 1709 (1-9)
- Ratsdekret betr. Verbot von Haustaufen, 1716 (10)
- Änderung der Taufformel, 1799 und 1803 (11-17)
17 Schr. (34 Bl.)
Sachakte
Der Streit zwischen beiden Predigern war ausgebrochen, nachdem der zuständige "Hebdomadarius" (diensthabender Pfarrer für kirchliche Handlungen; wurde wochenweise gewechselt) Strohmayer nach Absprache mit dem Senior und dem Bürgermeister Daniel Hiller die Haustaufe abgelehnt hatte, Gutermann auf Druck des Vaters des Täuflings die Taufe jedoch vollzog. Strohmayer sah sich in seiner Zuständigkeit beschnitten und ungerecht behandelt; es kam zum öffentlichen Streit.
Schopp, Georg Ludwig, ev. Prediger
Strohmayer, David, ev. Prediger
Tafinger, Christoph, ev. Vikar
Hiller, Daniel, ev. Bürgermeister
Taufe
Taufe
Siechenprediger
Senior
Haustaufe
Taufformel
Hebdomadarius
Amtshandlung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ
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- 1. Reichsstädtische Zeit (Gliederung)
- 1.5. Kirchenwesen (Gliederung)
- 1.5.1. Gottesdienstliches (Gliederung)
- 1.5.1.1. Gottesdienst, Predigtdienst, Amtshandlungen (Gliederung)