Rechnung 1512/13
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1512-1513
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
(Potenzielle) Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Meister Albrecht, Münzmeister, 32 fl. für einen verdeckten Becher als Preis für ein Rennen in Marbach (fol. 40r),
- an Hans Zeh von Esslingen 480 fl. für Kleinodien (fol. 40v) sowie 275 fl. für 25 Ringe und einen Diamantring (fol. 42v),
- an Mathies Jorion ("Gerion") von Nürnberg 600 fl. zur Schuldentilgung und für etliche Waren (fol. 41r),
- an den Plattner zu Tübingen 18 fl.für zwei Harnische (fol. 42r),
- an Kaspar Scholl, Goldschmied, 364 fl. (fol. 42r),
- an Wolff Pletzer, Bürger zu Gmünd, 41 1/2 fl. für 8 1/2 Lot Perlen (fol. 43r),
- an Georg Korb, Maler, der dem Herzog "sein stubin und sonst etlich veldtleg(er) gemallt" hat, 115 fl. (fol. 43v),
- an Hans Felber, Büchsenmeister, 26 fl. (fol. 46v, 124r),
- an Lienhart, Alexander und Friedrich (Kessler) die Büchsenmeister (in Urach), 45 fl. Sold (fol. 119r).
(Potenzielle) Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Meister Albrecht, Münzmeister, 32 fl. für einen verdeckten Becher als Preis für ein Rennen in Marbach (fol. 40r),
- an Hans Zeh von Esslingen 480 fl. für Kleinodien (fol. 40v) sowie 275 fl. für 25 Ringe und einen Diamantring (fol. 42v),
- an Mathies Jorion ("Gerion") von Nürnberg 600 fl. zur Schuldentilgung und für etliche Waren (fol. 41r),
- an den Plattner zu Tübingen 18 fl.für zwei Harnische (fol. 42r),
- an Kaspar Scholl, Goldschmied, 364 fl. (fol. 42r),
- an Wolff Pletzer, Bürger zu Gmünd, 41 1/2 fl. für 8 1/2 Lot Perlen (fol. 43r),
- an Georg Korb, Maler, der dem Herzog "sein stubin und sonst etlich veldtleg(er) gemallt" hat, 115 fl. (fol. 43v),
- an Hans Felber, Büchsenmeister, 26 fl. (fol. 46v, 124r),
- an Lienhart, Alexander und Friedrich (Kessler) die Büchsenmeister (in Urach), 45 fl. Sold (fol. 119r).
134 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Genetische Stufe: Reinschrift
Schreiber/Renovator/Rechner: Heinrich Lorcher
Normformat: Folio
Genetische Stufe: Reinschrift
Schreiber/Renovator/Rechner: Heinrich Lorcher
Normformat: Folio
Albrecht; Münzmeister
Felber, Hans; Büchsenmeister
Jorion, Matthias; Nürnberg
Kessler, Alexander; Büchsenmeister
Kessler, Friedrich; Büchsenmeister, Büchsengießer
Kessler, Lienhart; Büchsenmeister
Korb, Georg; Maler
Lorcher, Heinrich; Landschreiber zu Stuttgart
Pletzer, Wolf; Schwäbisch Gmünd
Scholl, Kaspar; Goldschmied
Zeh, Hans; Esslingen
Bad Urach RT; Büchsenmeister
Stuttgart S; Goldschmiede
Tübingen Tü; Plattner
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Gemälde, Grafiken, Handschriften
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Perlen, Perlmutt, Korallen
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Stein, Edelstein
Württembergische Kunstkammer; Waffen, Werkzeug, Reit- und Jagdausrüstung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ