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In Gegenwart des Edlen Johann vom Stein (vamme Steyne), Herrn zu Löwenberg (Lewenbergh), des Engelbert von Orsbeck (Oirsbeke), des Johann Schilling (Schillingh), der Ritter, des Heinrich von Broich, des Priestermönchs zu Siegburg (Sibergh), des Engelbert Quaitvasel, des Knappen, des Rolf von Sechtem (Sechthem, Sechthen) und des Hermann Roitkanne, der Schöffen zu Bonn, verhandelten Winand von Esch, Dekan, Elger von Deutz (Dutze), Scholaster, Ludolf von Honnef (Hunff), Küster, Peter von Bockenheim (Buckenhem), Unterküster, Johann Wellinch, Tilmann von Isweiler (Yswilre), Magister Tilmann von Siegburg, Mathias Scheue, Heinrich von Reich, Johann von Erp (-e) und Clais Soete, Kanoniker der Kirche St. Cassius zu Bonn, namens des Kapitels mit Ritter Sander von Langel und seinem Sohn Dietrich von Langel. Dietrich forderte von dem Kapitel Habe und Gut, die + Wilhelm von Kirberg (Kyrbergh), Dekan zu Bonn, sein Oheim, hinterlassen habe. Er war deswegen Feind des Kapitels geworden. Die Kapitulare entgegneten, sie hätten Wilhelms Habe und Gut nicht und hätten dies auch nie an sich genommen. Sie hätten Wilhelms Treuhänder damit gewähren lassen. Doch sei er dem Kapitel eine große Summe Geldes schuldig geblieben. Davon hätten sie einen Teil gegen die Treuhänder gerichtlich erstritten vor dem Offizial zu Köln, ein Teil werde ihnen noch geschuldet. Die anwesenden Treuhänder Ritter Engelbert von Orsbeck, Dekan Winand und Johann vam Crutze, Testamentsvollstrecker Wilhelms, bezeugten, dass das Kapitel niemals Wilhelms Gut an sich genommen habe, nur soweit es solches vor dem Offizial mit rechtem Urteil gewonnen habe, und dass deshalb niemand rechte Forderungen gegen es erheben könne. Die Parteien haben folgenden Vergleich geschlossen und einander einzuhalten gelobt. Sander und Dietrich und ihre Erben verzichten auf alle Forderungen gegen Dekan und Kapitel wegen des Testamentes und der Hinterlassenschaft Wilhelms. Desgleichen verzichten Dekan und Kapitel auf alle Forderungen gegen Sander und Dietrich und ihre Erben wegen des Gutes Wilhelms. Sander und Dietrich und ihre Erben verzichten auf alle Forderungen gegen die Treuhänder und ihren bevelre Johann von Frens (Vrentzen) wegen des Testaments, und die Treuhänder Heinrich von Suderland (-lant), Scholaster von St. Gereon zu Köln, Dekan Winand, Ritter Engelbert von Orsbeck und Heinrich von Broich, Priestermönch und Kellner zu Siegburg, verzichten desgleichen auf alle Forderungen gegen jene wegen des Gutes Wilhelms. Die Urkunden, die Engelbert von Wilhelms wegen hat, soll er an Sander und Dietrich herausgeben. Damit sind die Parteien ausgesöhnt. Beide Parteien haben mit Halm und Mund auf Einreden und Rechtsbehelfe verzichtet. - Instrumentierungsersuchen beider Parteien. - Zeugen: Jungherr Wilhelm Quade, Ritter, Rembold von Zündorf (Tzudendorp), Heidenreich von Albach, Knappen, Rolf von Sechtem und Hermann Roitkanne, Schöffen zu Bonn. ... 1388 in dem eylften gebode des zynden daich in dem Augste ... zo Bunne in der dechenyen synt Cassius kirchen ... dese dinck sint gescheit ...

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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