Kameralamt Rottenburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 125/22 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Kameralämter (bis 1922 bestehende)
1806-1924
Überlieferungsgeschichte
Das Kameralamt bestand von 1806-1922 mit dem Sitz in Rottenburg. Durch Verfügung des Finanzministeriums von 25. Mai 1839 (Reg.Bl. S. 387) wurden dem Kameralamt die im Oberamtsbezirk Rottenburg gelegenen 5 Orte Bodelshausen, Mössingen, Oeschingen, Ofterdingen und Talheim des Kameralamts Tübingen zugeteilt. Das Kameralamt trat seinerseits die zum Oberamtsbezirk Horb gehörenden 7 Orte Bieringen, Bierlingen, Börstingen, Rohrdorf, Sulzau, Wachendorf und Weitingen an das Kameralamt Horb ab.
Im Bestand des Kameralamts finden sich vereinzelt Akten von benachbarten Kameralämtern und anderen Stellen, die, soweit es sich um geschlossene Vorgänge handelt, zweckmässigerweise im Bestand des Kameralamts verbleiben.
W. Bürkle
Inhalt und Bewertung
Der Bestand kam im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg, wo er unter der Signatur F 78 geführt wurde, in das Staatsarchiv Sigmaringen. Hier erhielt er 1999 unter der Signatur Wü 125/22 T 1 Zuwachs durch drei weitere Rechnungen bzw. Register (Bestellnummern 520-522), die im Rahmen des Beständeausgleichs vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben wurden.
Der Bestand umfasst 527 Aktenbüschel bei einem Umfang von 6,0 lfd.m
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Franz-Josef Ziwes führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
Das Kameralamt bestand von 1806-1922 mit dem Sitz in Rottenburg. Durch Verfügung des Finanzministeriums von 25. Mai 1839 (Reg.Bl. S. 387) wurden dem Kameralamt die im Oberamtsbezirk Rottenburg gelegenen 5 Orte Bodelshausen, Mössingen, Oeschingen, Ofterdingen und Talheim des Kameralamts Tübingen zugeteilt. Das Kameralamt trat seinerseits die zum Oberamtsbezirk Horb gehörenden 7 Orte Bieringen, Bierlingen, Börstingen, Rohrdorf, Sulzau, Wachendorf und Weitingen an das Kameralamt Horb ab.
Im Bestand des Kameralamts finden sich vereinzelt Akten von benachbarten Kameralämtern und anderen Stellen, die, soweit es sich um geschlossene Vorgänge handelt, zweckmässigerweise im Bestand des Kameralamts verbleiben.
W. Bürkle
Inhalt und Bewertung
Der Bestand kam im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg, wo er unter der Signatur F 78 geführt wurde, in das Staatsarchiv Sigmaringen. Hier erhielt er 1999 unter der Signatur Wü 125/22 T 1 Zuwachs durch drei weitere Rechnungen bzw. Register (Bestellnummern 520-522), die im Rahmen des Beständeausgleichs vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben wurden.
Der Bestand umfasst 527 Aktenbüschel bei einem Umfang von 6,0 lfd.m
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Franz-Josef Ziwes führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
527 Akten (6,0 lfd.m)
Bestand
Rottenburg am Neckar TÜ; Kameralamt
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 8:37 AM CEST