Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1933 - 1934
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins. Behandlung von Beschwerden gegen staatliche Musikberater, Vorschläge zur Bestellung von staatlichen Musikberatern, zur Tätigkeit von Prüfungsausschüssen. Liste über die Zusammensetzung der Prüfungsausschüsse von Berlin und Brandenburg (Bl. 326-334). Auflistung und Klassifizierung der verschiedenen Sing- und Volksmusikschulen bzw. der Musikschulen und Stadtkapellen in Deutschland, mit Bericht des Senats (Bl. 256-309). Frage der Einrichtung eines Musikseminars bei der staatlichen Blindenanstalt in Steglitz (Bl. 311-316). Gutachten und Stellungnahmen: Kahn, Moser, Schumann und v. Rezniek über Kompositionen von Kuno Stierlin (Bl. 192-199, 240-243, 317-319); über die Punktwertung in der Notenschrift von Hans Meissner (Bl. 237); Juon und Kahn über Kompositionen von Hans Ebert (Bl. 205-212); Kahn, Juon, Moser und Seiffert über ein Buch zu einem 19stufigen Tonsystem von Walter Lückhoff (Bl. 202-204); v. Reznicek, Stein und Juon über die Waldenburger Berg- und Bad Salzbrunner Kurkapelle, mit mehreren Programmen (Bl. 53, 102-115); Schumann über die Komposition "Hitler-Tedeum" von Otto Fiebach (Bl. 91f., 95-98); Juon und Seiffert über Aufsätze zur "Urmusik" von Karl Polenske (Bl. 67f.); Fritz Stein zu einer Anregung des Comité d'experts pour la musique enregistrée betr. Einrichtung eines Archivs für mechanisch erzeugte Musik (Bl. 252-255); Arnold Ebel, Fachgruppenreichsleiter der Reichsmusikkammer, betr. Erlaß zur "Rhythmischen Erziehung" (Bl. 155-161); zu einem Erlaß betr. Belebung der Klavierindustrie durch musikpolitische Maßnahmen (Bl. 99-101); zum Widerruf der Einbürgerung des Pianisten Leonid Kreutzer (Bl. 89); Friedrich Chrysander, Rudolf Steglich, die Verlage Leuckart und Peters zum Problem der alttestamentarischen Texte von Händels Oratorien und den daraus resultierenden Aufführungsbeschränkungen und Textrevisionen (Bl. 1-16). Verschiedene Anfragen, Unterstützungsgesuche, Anstellungsbewerbungen. Bearbeitung von Ministerialerlassen. Protest der neuen deutschen Aufführungsrechtsgesellschaft "Stagma" gegen Einschränkung der Urheberrechte und der Musiktantiemen bei Tonfilmaufführungen durch die Filmkammer und die Auswirkungen auf das Verhältnis zum Ausland, mit Brief der Akademie (Bl. 343-353). Erlaß des Kultusministers in Sachen Mißstände im Chorvereinswesen (Bl. 238f.). Kammermusiker Hans Diestel zu neuem Violine-Lehrweg (Bl. 225-233). Denkschrift der Akademie über Rundfunkfragen (Bl. 213-221). Personenfragebögen des Reichskartells der Deutschen Musikerschaft (Bl. 183-188). Vorschlag der Akademie zur Verleihung der Goethe-Medaille an die Zeltersche Liedertafel bzw. an ihren Vorsitzenden, Georg Schumann, zu ihrem 125jährigen Bestehen (Bl. 170f.). Antrag der Akademie auf ein Stipendium für den Komponisten Norbert v. Hannenheim (Bl. 162). Einführung der Einheitsstimmung (A = 870) in sämtlichen Orchestern der Welt, mit Denkschrift der Akademie, Broschüren und Zeitungsartikel der Firma Mollenhauer & Söhne (Bl. 125-147). Veranstaltungen zugunsten eines Max-von-Schillings-Fonds (Bl. 86-88). Zustimmungserklärungen zum Arbeitsbeschaffungs-Programm der "Piano-Front" (Bl. 39-48). Verhandlungen mit dem Vertreter des New Yorker "Musical-Couriers" in Berlin, Frank Patterson, über bessere Verbreitung der deutschen Musik in den USA (Bl. 24-35). Enth. u.a.: Auszug aus einer Rede Adolf Hitlers zu Kunst und Kultur vom 1. Sept. 1933 in Nürnberg (Druck, Bl. 357f.). Ausschluß folgender "nichtarischer Mitglieder der Akademie": E. Mendelsohn, Th. Th. Heine, Breslauer, Seeck, Schreker, Schönberg, mit Einschreiben-Einlieferungsscheinen (Bl. 148). Adressenliste amerikanischer Komponisten (Bl. 28). Textbücher von Händel-Oratorien: L'Allegro, il Pensieroso ed il Moderato, Jephta, Semele (herausgegeben von Leuckart), Samson (übersetzt von Chrysander; Bl. 1, 15). Friedrich Chrysander, "Händels Biblische Oratorien in geschichtlicher Betrachtung" (Bl. 1). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Abteilung für Musik: 19. Okt. 1933, 13. Nov. 1933, 30. Nov. 1933, 11. Dez. 1933, 15. Jan. 1934, 8. Febr. 1934, 26. Febr. 1934, 8. März 1934, 27. März 1934 (Bl. 324f., 310, 245f., 222-224, 181f., 168f., 117-120, 90, 82-85, 36-38, vgl. PrAdK 1230).
358 Bl. Microfilm/-fiche: 1156
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 14
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.