Kläger: Amt der Böttcher, Kiemer und Küper in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Johann Bru(e)st, Daniel Schrader, Martin Werner, Walter Hinrich Möller, Johann Matthias Klug und Konsorten, Böttcher in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1770) mandati de exequendo sine clausula (im Prozessverlauf zwei vergebliche Revisions-Anträge durch Notar Georg Christoph Heller); Einlassung der Kläger in den Rechtsstreit, Kautionsleistung und Prozesskosten in einem Streit zwischen dem Böttcher-Amt und unzünftigen Böttchern, die sich gegen Strafen wegen "liederlicher Arbeit" und gegen Visitationen des Amts bei angeblicher Verletzung ihres Hausrechtes wehrten; Berufung der Kläger auf das Ämter-Reglement von 1710
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Kläger: Amt der Böttcher, Kiemer und Küper in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Johann Bru(e)st, Daniel Schrader, Martin Werner, Walter Hinrich Möller, Johann Matthias Klug und Konsorten, Böttcher in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1770) mandati de exequendo sine clausula (im Prozessverlauf zwei vergebliche Revisions-Anträge durch Notar Georg Christoph Heller); Einlassung der Kläger in den Rechtsstreit, Kautionsleistung und Prozesskosten in einem Streit zwischen dem Böttcher-Amt und unzünftigen Böttchern, die sich gegen Strafen wegen "liederlicher Arbeit" und gegen Visitationen des Amts bei angeblicher Verletzung ihres Hausrechtes wehrten; Berufung der Kläger auf das Ämter-Reglement von 1710
211-2_H 41 Teil 2
H 811
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1737-1784(1756-1784)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Albert Ruland (1761), Dr. Philipp Jakob Rasor (1775). Beklagter: Lt. Caesar Scheurer. Nebenbeklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell (1770).- Instanzen: 1. Amtsgericht 1755-1756. 2. Obergericht 1756. 3. Reichskammergericht 1761-1784 (1756-1784).- Darin: Lehrbriefe der Böttcher-Zünfte in (Hannoversch)Münden, Schlawe, Gardelegen, Stettin, Quedlinburg und Stendal aus der Zeit 1737-1755; Aufstellung des Patrons des Böttcher-Amts über Geldstrafen gegen "Pfuscher" 1757-1761; Zeugenaussagen von 1762 und 1763 über die Belieferung des Seifenfabrikanten Ulrich Ackermann mit undichten Seifenfässern; Aufstellung über Anwalts- und Prozesskosten 1754-1775; "Schreiben um Bericht" des Reichsakmmergerichtes von 1757 und 1760 mit einer "ordinatio provisionalis".
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11141 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ